Deutschland: Erneut Silo-Brand in Wormser Malzfabrik
Worms (Deutschland): Ein Jahr nach dem Tod eines Feuerwehrmanns bei einem Silobrand in einer Wormser Malzfabrik ist dort wieder ein Silo in Brand geraten.
Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer am Samstagabend, 28. November 2009, aus bislang ungeklärter Ursache in einem Trockensilo im Wormser Stadtteil Rheindürkheim aus. Dabei geriet der Restinhalt des Silos von etwa 5,5 Kubikmtern in Brand. Das Silo hat ein Fassungsvermögen von 550 Kubikmetern. Ein 38 Jahre alter Mitarbeiter der Malzfabrik erlitt eine leichte Rauchvergiftung.
Die Feuerwehr konnte den Brand zunächst schnell unter Kontrolle bringen. Die Einsatzkräfte dichteten das Silo ab und leiteten Stickstoff ein, um das Feuer zu ersticken. Gegen 4.00 Uhr ging die Feuerwehr davon aus, dass der Brand gelöscht sei und zog ab.
Doch nur vier Stunden später brach das Feuer wieder aus. Die Feuerwehr versuchte daraufhin erneut, den Brand mithilfe von Stickstoff sowie Wassernebel zu löschen. Die Löscharbeiten dauerten am Sonntagmittag noch an. Ob am Silo selbst ein Schaden entstanden ist, war noch unklar.
Fast genau ein Jahr zuvor, am 30. November 2008, war in einem benachbarten Silo auf dem gleichen Firmengelände direkt am Rheinufer schon einmal ein Feuer ausgebrochen. Damals kam es wärend der Löscharbeiten zu einer Explosion, durch die eine Betondecke herabstürzte und einen 24 Jahre alten Feuerwehrmann tötete. Sieben weitere Feuerwehrmänner wurden damals schwer verletzt. Nur knapp drei Wochen später, Mitte Dezember 2008, war dann erneut in einem Silo der Malzfabrik ein Feuer ausgebrochen.
