Bayern: Feuer im Deutschen Herzzentrum und weitere Brände in München
München (Bayern): Im Heizungs- und Technikgebäude des Deutschen Herzzentrums war am Morgen des 19. Dezember 2009 aus noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Das frei stehende, einstöckige Gebäude…
… befindet sich in umittelbarer Nähe zum Haupttrakt des Krankenhauses. Bereits von Weitem war eine schwarze Rauchsäule für die anrückenden Kräfte der Münchner Feuerwehr sichtbar. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz brachten die Feuerwehrkräfte des ersten Löschzug den Brand rasch unter Kontrolle.

Die Einsatzbeamten des zweiten Zuges kontrollierten parallel dazu die Räume der benachbarten Kranken- und Intensivstation. Um die leicht verrauchten Kellerräume des DHZ zu belüften, kamen mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz. Sämtliche Patienten konnten glücklicherweise in der Klinik verbleiben. Ein 41-jähriger Techniker des Herzzentrums erlitt bei Löschversuchen eine leichte Rauchvergiftung. Nach einer medizinischen Erstversorgung brachte ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr den Mann in ein Münchner Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen kann der Betrieb der Klinik ungehindert aufrecht erhalten werden. Die Höhe des entstandenen Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich bewegen.
Brand in Gaststätte: In der Gaststube, der im Schloss Blutenburg ansässigen Schlossschänke war in den Morgenstunden des 19. Dezember 2009 ein Brand ausgebrochen. Der Mitarbeiter einer Reinigungsfirma hatte beim Öffnen der Gaststätte das Feuer bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Geschützt durch Pressluftatmer löschten Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr den Brand mit einem C-Löschrohr ab. Im Bereich des Brandes wurden Teile der Einrichtung und der Elektroinstallation stark in Mitleidenschaft gezogen. Ein Übergreifen des Feuers auf den offenen Dachstuhl konnte verhindert werden. Verletzte sind bei dem Vorfall nicht zu beklagen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf etwa 80.000 Euro. Die angrenzenden Räume und das im Anwesen befindliche Museum wurden nicht beschädigt. Die Brandursache ist ungeklärt.
Rauchgasvergiftung bei Brand: Im Bereich der Küche waren am Abend des 18. Dezember 2009 aus noch ungeklärter Ursache ein Wasserkocher und ein elektrischer Grill in Brand geraten. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz löschten Einsatzkräfte der Feuerwache Schwabing den Brand mit einem C-Löschrohr. Die stark verrauchte Wohnung belüfteten die Feuerwehrkräfte mit einem Hochleistungslüfter. Die 47-jährige Bewohnerin, der im zweiten Obergeschoss befindlichen Wohnung, kam mit dem Verdacht einer Rauchvergiftung in ein Münchner Krankenhaus. Weitere Bewohner des fünfstöckigen Wohngebäudes kamen nicht zu Schaden. Den in den Räumlichkeiten entstandenen Schaden bezifferten die Einsatzkräfte auf circa 10000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache haben Brandfahnder der Kriminalpolizei die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen.
