Tirol: Abgasalarm im Wifi in Innsbruck
Innsbruck (Tirol): Eine defekte Lüftungsanlage hat am Montag, dem 21. November 2009, in Innsbruck beim WIFI-Technikzentrum einen Feuerwehr-Einsatz unter schwerem Atemschutz gefordert. Laut Feuerwehr ist die Situation sehr gefährlich gewesen.
Laut Feuerwehr Innsbruck sind Abgase aus der Autowerkstätte des WIFI über die kaputte Anlage in den sechsten Stock des Gebäudes geraten und haben dort in den Seminarräumen zu einer massiven, für den Menschen giftigen Kohlenmonoxidbelastung geführt. Nachdem ein automatischer Brandmeldealarm losgegangen war, bemerkten die Feuerwehrleute beim Eintreffen einen seltsamen Geruch, führten Messungen durch und entdeckten so die Ursache für die Abgase im Seminarraum. Die Räumlichkeiten sind derzeit gesperrt und werden belüftet. Die Lüftungsanlage soll in Stand gesetzt werden, so die Feuerwehr.
Man könne von Glück reden, dass niemand in die Räumlichkeiten gegangen sei, sagt Einsatzleiter Markus Wimmer. Kohlenmonoxid behindere den Sauerstofftransport im Blut und habe die Eigenschaft, dass die Menschen müde werden und einschlafen. Die Situation sei sehr gefährlich gewesen, sagt Wimmer. Gott sei Dank seien in den Seminarräumen noch keine Schüler gewesen.
