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Deutschland: 2 Tote bei Massenkarambolage mit 40 – 50 Autos

Freiburg im Breisgau (Deutschland): Auf einer Autobahn bei Freiburg im Breisgau hat sich in der Silvesternacht 2009 eine Massenkarambolage mit 40 bis 50 Autos ereignet. Der Unfall bei dichtem Nebel forderte zwei Tote und vier Schwerverletzte.

Bei einer Massenkarambolage auf einer Autobahn in Süddeutschland sind in der Silvesternacht zwei Personen ums Leben gekommen. Beteiligt waren nach Polizeiangaben 40 bis 50 Fahrzeuge. Mindestens vier Personen wurden schwer verletzt. Der Schaden dürfte in Millionenhöhe liegen, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Karambolage ereignete sich auf der Autobahn bei Teningen in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Bei dichtem Nebel mit Sichtweiten unter 10 Meter verunglückte zunächst ein einzelnes Auto, das auf dem Dach liegenblieb. Daraufhin bremste ein Lastwagenfahrer sein Fahrzeug und ein Autofahrer, der hinter dem Sattelzug unterwegs war, fuhr mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit auf den Lastzug auf. Der Autofahrer starb.

In der Notfallgasse überfahren: Der zweite tödliche Unfall ereignete sich auf besonders tragische Weise: Ein Autofahrer fuhr in dem Stau in der Gasse für die Rettungsdienste hinter einem Notarztwagen her. Dabei überfuhr er einen anderen Menschen, der sein Fahrzeug verlassen hatte und verletzte ihn tödlich.
Polizei, Notärzte und Rettungsdienste waren mit einem Grossaufgebot von Mitarbeitern im Einsatz. Nach dem ersten Unfall sowie am Stauende fuhren zahlreiche weitere Fahrzeuge aufeinander. Die Identität der Toten war zunächst unklar.

Neue Züricher Zeitung

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