Brand

Bayern: Feuerschein durch in Flammen stehenden 7,5 Tonner

München (Bayern): Schon von der Schäftlarnstraße aus war für die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr (Alarmzeit: 9. Feber 2010, 00.42 Uhr) Feuerschein sichtbar. Ein auf dem Gelände der Großmarkthalle abgestellter 7,5 Tonnen-Lkw…

… hatte in seinem Kofferaufbau Feuer gefangen. Als der Löschzug um die Ecke bog, ging der Thermoaufbau in einem Feuerball in Flammen auf. Ein Gasheizgerät auf der Ladefläche war explodiert. Der Lkw-Fahrer, der verzweifelt eigene Löschversuche unternommen hatte, blieb glücklicherweise unverletzt.

Durch den massiven Einsatz zweier Schaumrohre durch die Kräfte der Hauptfeuerwache konnte das Feuer in wenigen Minuten gelöscht werden. Trotzdem entstand an dem Fahrzeug Totalschaden. Da der 7,5 Tonner in unmittelbarer Nähe zu einem Lagerhaus abgestellt war, musste die Feuerwehr die Halle auf eventuelle Verrauchung kontrollieren.

Die Hitzentwicklung war so enorm, dass ein Werbetransparent an dem Gebäude geschmolzen war.

Kleinbrand verursacht hohen Sachschaden: Im Bereich des Flures vor einem Fitnessstudio war Verpackungsmaterial in Brand geraten (Alarmzeit: 03.32 Uhr). Die Flammen wurden bestimmungsgemäß durch die installierte Sprinkleranlage gelöscht. Jedoch konnte sich nun das Löschwasser ungehindert seinen Weg über das Treppenhaus in die unteren Stockwerke bahnen. Betroffen waren hier der Wellnesbereich des Studios, der Aufzugsschacht und die Elektroverteilung. Die Feuerwehr war mit einem C-Rohr in das 3. Obergeschoss vorgedrungen, musste aber nur noch Glutnester ablöschen. Den weitaus intensiveren Einsatz erforderte die Beseitigung des Wasserschadens. Mit drei Wassersaugern nahmen die Kräfte die weit über tausend Liter Löschwasser aus der Sprinkleranlage auf.

Berufsfeuerwehr München

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