Oö. Funklehrgang 2010 in Wels

Wels (Oö): Im Zeitalter der Moderne und Hochtechnologie ist der Funklehrgang nach wie vor ein wichtiger Baustein im Feuerwehrsystem.
Auch im Zeitalter der Moderne ist die wesentlichste und ausfallsicherste Kommunikationstechnik aller Einsatzorganisationen nach wie vor der Funk. Speziell bei Großschadensereignissen und Katastrophenfällen zeichnet sich das Funksystem durch seine Unabhängigkeit aus. Bereits bei der Begrüßung durch den Vize-Präsident des ÖBFV und Branddirektor der Stadt Wels Ing. Franz Humer sowie des Bezirksfeuerwehrkommandanten von Wels-Land Johann Gasperlmair wurde den Teilnehmern die Wichtigkeit dieser Ausbildung unterstrichen.

Der in der Hauptfeuerwache Wels abgehaltene Funklehrgang, welcher ein Außenlehrgang der OÖ Landesfeuerwehrschule ist, zählt mitunter zur Grundvoraussetzung für jedes Feuerwehrmitglied und somit zum „täglich Brot“. Den Teilnehmern wurden in verschiedenen Stationen, neben den technischen Grundlagen zum besseren Verständnis, die Grundsätze der Nachrichtenübermittlung, der Kartenkunde (ÖK50 inkl. Koordinatensystem) sowie des praktischen Funkverkehrs gelehrt und im Anschluss perfektioniert.
Nach drei lehrreichen Tagen stellten die Feuerwehrmitglieder am Samstag den 20. Februar 2010, in einer schriftlichen Erfolgskontrolle sowie auch in der abschließenden Funkübung, ihr erlerntes Wissen unter Beweis.
37 Teilnehmer aus den Bezirken Wels-Stadt und Wels-Land unter Führung von Ausbildungsleiter HBI Helmut Bräuer können sich nun zu den positiven Absolventen dieses Lehrganges zählen. Zukunftsweisend sind nun auch weitere Ausbildungen an der OÖ Landes-Feuerwehrschule möglich.
Besonders hervorzuheben ist die bereits jahrelange ausgezeichnete Zusammenarbeit der beiden Feuerwehrbezirke.
