D: Gefahrgutbrand -> Brennende Halle ließ sich nicht löschen
Schieder-Schwalenberg (Deutschland): In Schieder-Schwalenberg bei Detmold in Nordrhein-Westfalen ist in der Nacht zum Montag, 12. April 2010, eine 2000 Quadratmeter große Lagerhalle in Flammen aufgegangen.
Wie die Polizei mitteilte, waren in der Halle rund 100 000 Liter einer Flüssigkeit gelagert, die beim Verbrennen giftigen Rauch erzeugt. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht. Rund 400 Feuerwehrleute waren seit kurz vor Mitternacht im Einsatz, um die Halle kontrolliert abbrennen zu lassen. Löschen habe sich das Feuer nicht lassen. Die Feuerwehr ging davon aus, dass der Brand bis in die Morgenstunden dauern werde. In der Halle war es auch zu Explosionen gekommen. Wegen des entstandenen Rauches wurde die Bevölkerung der Umgebung per Lautsprecheransagen aufgefordert, Türen und Fenster verschlossen zu halten. Alarm schlugen die Einsatzkräfte auch in der wenige Kilometer entfernten Stadt Steinheim, wohin der Wind den Rauch trieb. Durch das Feuer wurde niemand verletzt, da sich das Gelände etwas abseits an einem Wald befindet. Die Brandursache war am frühen Montagmorgen noch unklar.
In den brennenden Tanks befanden sich laut Polizei Schläuche, die mit Epoxidharz und Styrol getränkt waren. Insgesamt sollen in dem Gebäude fünf Tanks zu je 20.000 Litern gelagert worden sein.
Update – Bericht 2:
Fast sechs Stunden kämpften Feuerwehrleute in Westfalen gegen die Flammen in einem Lager mit giften Flüssigkeiten. Am frühen Montagmorgen hatten die Helfer das Feuer in der 2000 Quadratmeter große Lagerhalle in Schieder-Schwalenberg bei Detmold dann unter Kontrolle.
Das teilte die Polizei in Lippe am Montag mit. Dabei hielten Brandnester und Glut die Feuerwehr jedoch weiterhin in Atem. Daher sollte die Brandstelle mit einem Schaumteppich überzogen werden. Dazu forderte die Feuerwehr Unterstützung aus ganz Ostwestfalen an.
In der Lagerhalle eines Entsorgungsbetriebs waren rund 100.000 Liter einer Flüssigkeit gelagert, die beim Verbrennen giftigen Rauch entwickelt. Anwohner wurden per Lautsprecheransagen aufgefordert, Türen und Fenster verschlossen zu halten. Nach Polizeiangaben besteht jedoch keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung. In den brennenden Tanks befanden sich laut Polizei Schläuche, die mit Epoxidharz und Styrol getränkt waren. Insgesamt sollen in dem Gebäude fünf Tanks zu je 20 000 Litern gelagert worden sein.
Da sich das Gelände etwas abseits an einer Waldgrenze befindet, kamen keine Personen zu Schaden. Die Brandursache war am frühen Montagmorgen noch unklar. Der Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zufolge mehrere Millionen Euro. Insgesamt waren seit kurz vor Mitternacht rund 400 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Halle kontrolliert abbrennen zu lassen. Wie die Polizei mitteilte, wird der Einsatz der Feuerwehr voraussichtlich noch den ganzen Montag dauern.
