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Nö: Öl auf der Donau beim Kraftwerk Greifenstein

Greifenstein (Nö): Weil die Überfüllsicherung defekt war, ist in der Nacht auf den 5. Mai 2010 Dieselöl aus einem Schiffstank ausgetreten und beim Kraftwerk Greifenstein in die Donau gelangt. Im Oberwasser konnte das Öl gebunden werden, im Unterwasser treibt es bis nach Wien.

Großeinsatz für die Feuerwehr: Mit einem Bindemittel konnte die Feuerwehr das Öl an der Oberfläche bereits beseitigen. Im Unterwasser sei der Ölteppich dennoch geschlossen, sagte der Bezirksfeuerwehrkommandant von Tulln, Josef Thallauer.

„Wenn das so massiv im Schleusenauslauf ist, dann muss man Ölsperren aufbringen“ und das Öl absaugen, so Thallauer. „Aber das wird jetzt dann vor Ort entschieden, wie das weitergeht.“ Weil es sich bei der Donau um ein fließendes Gewässer und kein stehendes handle, sei der Einsatz schwierig. Und weil die Donau fließt, sei das Öl vom Kraftwerk Greifenstein aus bereits die Donau hinabgeströmt, sogar bis zum Kraftwerk Freudenau nach Wien.

Defekte Überfüllsicherung: Das Öl sei, so Thallauer weiter, beim Umpumpen vom Haupt- in den Tagestank eines Schiffes ausgetreten, weil die Überfüllsicherung defekt war. Wie viel Öl ausgetreten ist, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Der Wasserrechtsbeauftrage und Beamte der Bezirkshauptmannschaft sind bereits am Unglücksort.

ORF Niederösterreich
Feuerwehr Objektiv

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