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Deutschland: Küken und brennende Hütte halten Feuerwehren auf Trab

Hasselroth (Deutschland): Um den Schlaf brachten die Hasselrother Feuerwehrleute gleich zwei Einsätze in der Nacht zum Donnerstag und am Morgen des gleichen Tages, 27. Mai 2010.

Im Außenbereich brannte eine Gartenhütte und die Neuenhaßlauer und Niedermittlauer Brandschützer retteten eine Wildgansfamilie.

Gegen 2.30 Uhr rückten die drei Hasselrother Wehren in der Nacht zum Donnerstag in Gondsroth aus. Im Außenbereich an der Hasselbach stand eine große, ungenutzte Gartenhütte in Flammen. Auch die Polizei, Rettungsdienste und die Kreiswerke waren vor Ort. „Die Flammen schlugen hoch hinaus. Da direkt oberhalb eine Stromleitung verläuft, bestand Gefahr, dass diese in Mitleidenschaft gezogen wird“, so der Wehrführer der Feuerwehr Gondsroth, Frank Schmidt, im Gespräch mit dem Gelnhäuser Tageblatt. Bis zum Morgengrauen waren die rund 50 Wehrleute mit dem Löschen des Brandes und dem Aufspüren von Glutnestern beschäftigt. Ob der Brand sich in die Serie von elf Bränden, die sich seit Juni 2009 im Bereich Hasselroth ereignet haben, einreiht, und zur Brandursache konnte Schmidt gestern nichts sagen.

Gegen 11 Uhr mussten sieben Feuerwehrleute aus Neuenhaßlau und zwei aus Niedermittlau erneut ausrücken, allerdings zu einem ungewöhnlichen Einsatz: In der Hänfigstraße in Neuenhaßlau hatte eine Wildgansfamilie offenbar die Nerven verloren und die neun jungen Gänschen liefen kopflos auf den Grundstücken umher. Die Anwohner riefen die Feuerwehr zu Hilfe, die die Tiere einfing. Kein leichtes Unterfangen, denn die kleinen Gänschen waren flink und außerdem mussten die Brandschützer in besonderer Mission den Attacken der aufgebrachten und laut schnatternden Gänseeltern ausweichen. In einer leeren Papiertonne wurden die Küken schließlich aufs freie Feld gefahren und dort gab es dann eine „Familienzusammenführung“.

Weder Feuerwehrleute noch Gänse sind bei diesem Einsatz zu Schaden gekommen.

Gelnhäuser Tagblatt

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