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Bgld: Großbrand bei Entsorgungsfirma

Wulkaprodersdorf (Bgld): Auf dem Gelände der Entsorgungsfirma Hackl in Wulkaprodersdorf ist Mittwochfrüh ein Großbrand ausgebrochen. Mehr als 100 Feuerwehrleute sind seit den Morgenstunden mit der Bekämpfung des Brandes beschäftigt.

Feuer in Ballenlager ausgebrochen
Das Feuer ist kurz nach vier Uhr früh in einem Ballenlager des Entsorgungsbetriebes Hackl ausgebrochen. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.

Die Feuerwehr hat zunächst drei Brandabschnitte geschaffen, man habe als Erstes versucht mit massivem Wassereinsatz die Abschnitte zu halten, sagte der Einsatzleiter Robert Csukovits im Interview mit dem ORF-Burgenland. Dies sei auch gelungen, das Feuer sei unter Kontrolle, hieß es dann kurz nach 7.00 Uhr früh. Das Feuer ist allerdings noch nicht gelöscht.

Feuerwehr mit 100 Mann im Einsatz
Entscheidend sei gewesen, ein Übergreifen des Brandes auf andere Ballenbereiche zu verhindern. Elf Feuerwehren mit mehr als 100 Mann bekämpften in den Morgenstunden den Brand in Wulkaprodersdorf. Brennendes Plastik produziere eine enorme Hitze, zusammen mit der zu erwartenden Sommerhitze, stelle dies die Feuerwehrleute vor eine große körperliche Herausforderung, sagte Csukovits.

Teil bereits gelöscht
Ein Teil des brennenden Materials konnte bereits gelöscht werden, sagte die Bezirkshauptfrau des Bezirks Eisenstadt-Umgebung nach einer Einsatzbesprechung am frühen Vormittag. Man sei dabei die Gase messen zu lassen, die bei dem Brand freigesetzt wurden, um festzustellen, ob diese eine potentielle Gefahr für die Bevölkerung darstellen, so Auer.

Hackl: „Brandstiftung nicht ausgeschlossen“
Auf dem Gelände der Firma Hackl hat es in der jüngeren Vergangenheit bereits zwei Mal gebrannt – im Juni 2007 und im April 2010. Firmenchef Oswald Hackl schließt nun im aktuellen Fall auch Brandstiftung nicht aus. Konkrete Hinweise habe er zwar nicht, jedoch seien alle Sicherheitsvorkerhungen getroffen worden, daher könne er sich „nicht mehr viele andere Sachen“ vorstellen, so Hackl.

Die Polizei sei vor Ort und habe die Ermittlungen aufgenommen. Mehr könne man derzeit dazu nicht sagen, so Bezirkshauptfrau Auer.

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