Vlbg: Aufräumen vor dem nächsten Regen
Vorarlberg: Nach dem schweren Unwetter laufen die Räumungsarbeiten auf Hochtouren. In Bregenz wurden die Zu- und Abläufe der Bäche freigelegt und erweitert. In der defekten Wasserleitung von Bregenz-Fluh wurde das Leck offenbar gefunden.
Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz
In Bregenz, im Leiblachtal und im Vorderen Bregenzerwald sind hunderte Feuerwehrleute und Bedienste der Gemeinden und Straßenmeistereien im Einsatz.
Bregenz: Stadtbäche werden freigeräumt
In Bregenz wurden die Zu- und Abläufe der Stadtbäche freigelegt und erweitert. Vor allem in Hinblick auf die für Mittwochabend und Donnerstag vorhergesagten neuen Niederschläge sei es enorm wichtig, dass die Bäche frei seien, so der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart. Denn Wasser, das hier nicht durchlaufen könne, staue sich in der Stadt. Das habe man aber inzwischen im Griff, erklärte Linhart.
Fluh: Ein Leck in Wasserleitung gefunden
In Bregenz-Fluh wurde am Mittwochvormittag ein Leck in der beschädigten Hauptwasserleitung gefunden. Es wird versiegelt und getestet, ob die Leitung wieder funktioniert.
Die Hauptleitung war am Dienstag durch einen Hangrutsch beschädigt worden. Wassermangel gab es aber keinen, die Bevölkerung wurde über eine Notleitung versorgt.
Langen: Entwarnung für Kläranlage
In Langen bei Bregenz richten die Einsatzkräfte ihr Augenmerk auf die Durchläufe unter der Landesstraße. Sämtliche Rohre werden gesäubert und frei gemacht, so Bürgermeister Hans Kogler.
Was die am Dienstag überflutete Kläranlage angeht, gibt Kogler Entwarnung. Die Becken würden derzeit umgepumpt, die Maschinen seien vom gestrigen Hochwasser nicht beschädigt worden.
Leiblachtal: Keller werden ausgepumpt
Auf der anderen Seite des Pfänders, im Leiblachtal wird ebenfalls aufgeräumt. In Hörbranz werden weiter Keller ausgepumpt, Straßen gereinigt und kleinere Muren weggeräumt, so Vizebürgermeisterin Petra Srienz.
Weitere kräftige Regenfälle vorhergesagt
Die Meteorologen haben allerdings keine guten Nachrichten: Laut den Prognosen der ZAMG ist ab Donnerstagvormittag mit weiteren, teils kräftigen Regenfällen vor allem im Rheintal und im Bregenzerwald zu rechnen.
Lindau: Wasser in Spital und Schulen
Massive Unwetterschäden gab es auch im benachbarten Landkreis Lindau (D). 170 Mal mussten die Feuerwehren am Dienstag ausrücken. Besonders betroffen waren Weiler-Simmerberg, Scheidegg und das Stadtgebiet von Lindau. Keller mussten ausgepumpt werden, Wasser und Schlamm hatte Straßen verlegt. 500 Helfer waren im Einsatz.
Betroffen von Wassereinbrüchen waren auch das Krankenhaus, zwei Industriebetriebe und zwei Schulen. Menschen seien aber nicht in Gefahr gewesen, betonte Landrat Elmar Stegmann.
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