Russland: Brenzlig -> Frisst das Feuer Russlands größte Atomdeponie?
Russland: Russische Feuerwehrleute kämpfen gegen die verheerenden Waldbrände. Um die größte Atomdeponie des Landes spitzt sich die Lage zu.
Russland bekommt die Waldbrände nicht in den Griff. Zahlreiche Atomzentren sind bedroht. Vor allem im Raum von Ojorsk breitet sich das Feuer aus. In Ojorsk befindet sich die größte Atomdeponie Russlands. Die Lage ist bedrohlich, deshalb hat die russische Atomenergiebehörde «Rosatom» Notstand-Regelungen eingeführt.
Russen sollen keine Waldspaziergänge mehr machen: Der Oberbürgermeister von Ojorsk hat jetzt Notstand-Regelungen eingeführt. Ziel: die Rettungsdienste der Stadt zu mobilisieren. Ein zweiter Grund war auch, den Einwohnern Waldspaziergänge zu verbieten. Denn die Feuer wüten vor allem in der Umgebung von Lyssaja Gora – einem beliebten Erholungsgebiet. Die Zivilbevölkerung soll sich von diesem Gebiet fernhalten. Der giftige Smog gefährdet die Gesundheit der Menschen in den betroffenen Gebieten. Er beisst in den Augen und erschwert die Atmung.
Ein Atomforschungszentrum vor Feuer gerettet: 80 Kilometer von Ojorsk entfernt liegt das Atomforschungszentrum Schneschinsk. Hier konnte die Feuerwehr einen kleinen Erfolg verzeichnen. Es gelang ihnen, die Waldbrände im Gebiet des Atomforschungszentrums im Gebiet Tscheljabinsk zu löschen. Dies teilte der Pressedienst der regionalen Verwaltung des Zicilschutzministeriums am Montag, 9. August 2010, mit.
Der Waldbrand, der Schnechinsk bedrohte, ist am Freitag ausgebrochen. Es war «ein Nuklearwaffenzentrum von Weltniveau».
