Portugal: Waldbrände halten Feuerwehr weiter in Atem
Portugal: Mehrere Waldbrände haben Portugal am 15. August 2010 weiter in Atem gehalten. Wie der Zivilschutz mitteilte, fraßen sich am frühen Nachmittag im Norden und Zentrum des Landes 14 größere Feuer durch Wald und Ackerland.
Der schlimmste Brand wütete im Nationalpark Peneda/Geres an der Grenze zu Spanien etwa 100 Kilometer nordöstlich von Porto. 217 Feuerwehrmänner, 51 Fahrzeuge, vier Hubschrauber und drei Flugzeuge waren dort den amtlichen Angaben zufolge im Einsatz.
Staatspräsident Anibal Cavaco Silva und Ministerpräsident Jose Socrates hatten am Freitag aufgrund der Waldbrände ihre Ferien unterbrochen. Die Feuerbrünste hatten in den vergangenen Tagen die Bewohner einiger Ortschaften in Panik versetzt und sogar eine Umleitung der Radrundfahrt von Portugal erzwungen.
Allein am Vortag waren im ganzen Land 448 größere, mittlere und kleinere Waldbrände gezählt worden. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit gaben die Behörden auch am Sonntag für mehrere Gegenden in Nord- und Zentralportugal die höchste Alarmstufe wegen Waldbrandgefahr.
