Bayern: Kind steckte mit Finger in Spielgerät fest

München (Bayern): “ Nur noch einmal kurz den Sand durchdrücken“, dachte sich wohl die kleine Melissa
am Abend des 20. Augustt 2010 auf einem Spielplatz in der Agricolastraße in München.

Leider blieb dabei ihr rechter Zeigefinger in der Spielkonstruktion stecken. Das runde Brett, mit den zwei darunter hängenden, ca. 20cm großen Schüsseln, ist zum durchlaufen von Sand gedacht. Damit es etwas schneller geht drehte die vierjährige mit dem Finger etwas mit. Plötzlich steckte der Finger über dem Mittelgelenk fest. Alle Versuche der Mutter, den Finger mit Öl aus der misslichen Lage zu befreien, scheiterten. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwache „Westend“ sägten vor Ort noch die 75cm große Holzplatte weg. Die Eisenschüssel ließ sich aber nicht schonend entfernen.
Daraufhin fuhr der Rettungsdienst das Mädchen mit der „Schüssel“ am Finger und ihre Mutter in eine Münchner Kinderklinik. Mit Spezialwerkzeug schnitten dort zwei Kollegen der hinzugerufenen Feuerwache „Mitte“ vorsichtig das Spielgerät vom Finger. Melissa war überglücklich dass ihr „schlimmer Finger“ das Ganze völlig unbeschadet überstanden hat und konnte schon wieder mit den Feuerwehrmännern scherzen.
