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„Zivil-Empfehlung“: Meterhohes Wasser im Keller nicht selbst abpumpen

Berlin (Deutschland): Steht der Keller hoch unter Wasser, sollten die Bewohner das Abpumpen der Feuerwehr überlassen. Denn bei diesen Wassermengen ist nicht mehr überschaubar, ob Stromleitungen beschädigt sind.

Dann könne unprofessionelles Vorgehen zu einem [b}tödlichen Stromschlag[/b} führen, warnt Silvia Darmstädter vom Deutschen Feuerwehrverband in Berlin. In der Nacht zum Freitag (27. August 2010) hatte ein schweres Unwetter in Teilen Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens Überschwemmungen verursacht.

In manchen Gebieten sei bei Hochwasser der Druck des Grundwassers von unten auch so groß, dass nur das Wasser im Keller den [b}nötigen Gegendruck[/b} bieten könne, erklärt Darmstädter. Wird es zu schnell abgepumpt, könnte das Haus durch den Druck aus dem Erdreich Schaden nehmen, so die Expertin.

Steht das Wasser dagegen nur wenige Zentimeter hoch, können Hausbesitzer es auch selbst abpumpen. Wichtig sei, vorher den Strom abzuschalten, sagt Darmstädter. Generell empfiehlt der Verband keine wertvollen Gegenstände im Keller zu lagern. Elektrogeräte wie Waschmaschinen stehen am besten auf einem Podest. Auch wichtige Dokumente und Erinnerungsstücke sollten nicht im Keller lagern.

Um einer Überflutung vorzubeugen, sollten Hausbesitzer außerdem regelmäßig das Rückstauventil in den Wasserleitungen säubern, rät Darmstädter. In Hochwassergebieten könne es zudem sinnvoll sein, spezielle Schutzvorrichtungen wie hochwassersichere Fenster oder Abdichtungen anzuschaffen.

Deutscher Feuerwehrverband

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