Nö: Motorradunfall mit Todesfolge, Auffahrunfall im Staubereich
Großweikersdorf (Nö): Am 27. August 2010 um 17.23 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Großweikersdorf von Florian Niederösterreich mit dem Alarmtext „Verkehrsunfall Motorrad gegen Pkw – auf der B4 Fahrtrichtung Wien“
alarmiert.
Vermutlich durch ein missglücktes Überholmanöver geriet ein Wiener Motorradfahrer auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und rutschte in einen entgegenkommenden Pkw. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde der schwerverletzte Motorradfahrer bereits durch
Ersthelfer und Mitarbeiter des Roten Kreuzes reanimiert.
Die bereits eingetroffene Polizei sperrte die B4 in beide Fahrtrichtungen und wurde von der Feuerwehr unterstützt. Die Kameraden der FF Großweikersdorf unterstützen die Sanitäter bei den Wiederbelebungsmaßnahmen. Weiters
wurde eine Landezone für den Notarzthubschrauber Christophorus 2 eingerichtet. Trotz schneller Hilfe erlag der Motorradlenker noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
An dieser Stelle sprechen die Kameraden der FF-Großweikersdorf den Angehörigen ihre tiefste Anteilnahme aus. Während der Lenker des BMW unverletzt blieb, musste die Beifahrerin mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach der umfassenden Unfallaufnahme durch die Polizei, wurde der Verstorbene durch das örtliche Bestattungsunternehmen abtransportiert. Im Laufe der Bergungsarbeiten der verunfallten Fahrzeuge kam es im Staubereich zu einem weiteren Unfall.
Im Einsatz standen für 02:15 Stunden die Feuerwehr Großweikersdorf mit 19 Mitgliedern und 4 Fahrzeugen (Rüstlösch-, Kran-, Lösch- und Mannschaftstransportfahrzeug).
Weiters standen die Polizei (5 Fahrzeuge) und das Rote Kreuz Großweikersdorf, Ziersdorf, Christophorus 2 und das
örtliche Bestattungsunternehmen im Einsatz.

Während die FF Großweikersdorf noch mit den
Aufräumarbeiten des Motorradunfalls beschäftigt war, ereignete sich ein Auffahrunfall bei der Kreuzung B4 – Jubiläumstraße.
Bei regennasser Fahrbahn kam es im Staubereich des Motorradunfalls zu einem Auffahrunfall mit 3 beteiligten Fahrzeugen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, während die vier verletzten Insassen der beiden hinteren Fahrzeuge, darunter ein Kind, vom Roten Kreuz erstversorgt
wurden.
Die FF Großweikersdorf überreichte dem geschockten Kind einen „Trauma-Bär“, welcher mit einem Lächeln entgegen genommen wurde. Das vorderste Fahrzeug, ein Mercedes, konnte nach der Unfallaufnahme durch die Polizei seine Fahrt fortsetzen. Die beiden hinteren Fahrzeuge wurden
von den Einsatzkräften aus dem Gefahrenbereich geschoben. Der gesamte Einsatz wurde durch den Umstand erschwert, dass die Insassen der hinteren Fahrzeuge aus dem Ausland kamen und keinerlei Deutsch-Kenntnisse besaßen.

Im Einsatz standen für eine Stunde die Feuerwehr Großweikersdorf mit neun Mitgliedern und zwei Fahrzeugen (Rüstlösch- und Mannschaftstransportfahrzeug). Weiters standen die Polizei (3 Fahrzeuge) und das Rote Kreuz Großweikersdorf und Hollabrunn im Einsatz.
