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Nö: Zugsunglück: Bauarbeiten zu früh begonnen

Klosterneuburg (Nö): Nach dem Zugsunglück von heute, den 12. September 2010, in Klosterneuburg liegt nun der Bericht der ÖBB-Schadenskommission zur Unglücksursache vor.

Das Ergebnis: die Bauarbeiten auf der Brücke, auf der der Zug entgleist ist, haben zu früh begonnen.

Zug falsch umgeleitet
Fest steht: Der Zug ist falsch umgeleitet worden. Das hätte an und für sich noch keinen Unfall verursacht. Dazu kam allerdings, dass der Bautrupp der ÖBB an dieser Stelle zu früh mit der Arbeit begonnen hat und die Schienen zu früh heraus genommen hat.

Langsames Tempo verhinderte Schlimmeres
Weil der Zug im Baustellenbereich aber ohnehin langsam unterwegs war, ist keiner der 15 Fahrgäste verletzt worden. Auch am Zug selbst ist nur geringer Sachschaden entstanden. Ein Drehgestell ist beschädigt worden. Es ist Öl ausgetreten, das die Feuerwehr gebunden hat.

Zugverkehr wieder ungehindert unterwegs
Um 5:25 Uhr ist am Sonntag die Schnellbahn 2123 zwischen Weidling und Kierling entgleist. Neun Stunden später ist am Nachmittag die Strecke Wien-Heiligenstadt – Kritzendorf wieder für den Bahnverkehr frei gegeben worden.

ORF.at

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