Sbg: Internationale Katastrophenschutzübung im Tennengau
Tennengau (Sbg): Von 24.-26. September 2010 fand im Salzburger Tennengau eine internationale Katastrophenübung statt. Hierbei waren der…
… internationale KAT-Zug des LFV Salzburg, 3 KAT-Züge aus dem deutschen Bundesland Hessen, das österreichische und das deutsche Rote Kreuz sowie 11 Feuerwehren aus dem Tennen- und Flachgau eingesetzt. In KAT-Zug des LFV Salzburg waren bei diesen Übung drei Kameraden der Feuerwehr Bruck zwei Tage lang im Einsatz.
Von 24. bis 26. September 2010 fand in Salzburg eine internationale Katastrophenübung statt. Übungsannahme in Adnet war ein außer Kontrolle geratener Waldbrand am Schlenken. Auf ca 1400 m führte ein Brand einer Jagdhütte zu einem großflächigen Waldbrand. Drei Kat-Züge aus dem deutschen Bundesland Hessen, ein Versorgszug des deutschen Roten Kreuzes, der Arbeiter-Samariterbund, der KAT-Zug des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg und 11 Feuerwehren aus dem Tenne und Flachgau nahmen an dieser Großübubg teil.
Da die Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Glocknerstraße beim internationale KAT Zug des LFV Salzburg mit sechs Mann beteiligt ist, wurden Bm Bernhard Kaserer, OLm Dietl Manfred und Lm Ettl Wilfried zu dieser Übung einberufen.

Am Freitag, den 24.9., wurde der Kat-Zug im Landesfeuerwehrkommando Salzburg zusammengezogen und die ersten Schritte zum Aufbau des Zeltlagers eingeleitet. So begannen die Mitglieder des Kat-Zuge mit dem Aufbau der Schlafzelte und der Infrastruktur, die es dem Zug erlaubt, sich eine Woche vollkommen alleine zu versorgen.
Nach einer umfangreichen technischen Ausbildung am Samstagvormittag wurde gegen 11 Uhr der Befehl zur Herstellung der Abmarschbereitschaft des Kat-Zuges ins Übungsgebiet nach Adnet erteilt. So setzte sich der Konvoi von 60 Einsatzfahrzeugen gegen 12 Uhr in Bewegung und traf gegen 12:45 Uhr im Bereitstellungsraum in Adnet ein.

Um 13 Uhr wurde dann die Feuerwehr Adnet mittels Sirene zu einem Brand einer Jagdhütte auf ca 1400 m alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort wurde lt. Übungsplan umgehend Alarmstufe 4 für die FF Adnet ausgelöst. Weiters wurden die Spezialkräfte der Kat-Züge in Bewegung gesetzt.
Da keinerlei Löschwasser am Brandort in 1350 m Höhe vorhanden war, begann der Kat-Zug mit dem Bau einer 5,8 km langen Relaisleitung mit 18 Pumpen, um Löschwasser über 600 Höhenmeter hoch an den Brandort fördern zu können. Bis zur Fertigstellung der Leitung wurde die Wasserversorgung mit einem Tanklöschfahrzeug-Pendelverkehr sichergestellt, bei dem 10 Tanklöschfahrzeuge im Einsatz waren.
Während des Einsatzes wurden Teile des Kat Zuges zu weiteren Einsatzszenarien abgezogen – z.B. zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, bei dem ein Pkw mehrere Meter tief in einen Wildbach gestürzt ist.

Um ca 18 Uhr konnte die Übung beendet und der Abbau der Einsatzgeräte begonnen werden. Bei dieser Übung wurde neben der Einsatzübung auch die Zusammenarbeit und Kommunikation verschiedener Einheiten aus verschiedenen Ländern geprobt und verbessert.
Dei der Übungsnachbesprechung im Feuerwehrhaus Adnet konnte so ein positives Resumee gezogen werden. Nach diese Besprechung wurde der KAT Zug des LFV Salzburg noch vor Ort aufgelöst und die einzelnen Einheiten konnten wieder in ihre Feuerwehren einrücken.
