Bayern: Rauchmelder verhindert Schlimmeres, Brand im Büro, 4 Katzen gerettet
München (Bayern): Drei Mal rückte die Berufsfeuerwehr München zwischen den Nachmittagsstunden des 16. und des Vormittages des 17. Oktober 2010 zu Bränden aus.
Rauchmelder verhindert Schlimmeres Eine, auf einem eingeschaltetem E-Herd vergessene Plastikschüssel, war am Nachmittag des 16. Oktober 2010 die Ursache für den Brand einer Küchezeile. Die Schale hatte sich entzündet und das Feuer griff auf Teile der Kücheneinrichtung über. Gewarnt durch einen, im Treppenhaus montierten, Rauchmelder bemerkten die Nachbarn den Brand rechtzeitig und alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stiegen über die Drehleiter in das, im zweiten Stockwerk gelegenen, Apartment ein und löschten in wenigen Minuten die brennenden Hängekästchen. Ein weiterer Trupp war über das Treppenhaus zur Personenrettung zur betroffenen Wohnung vorgedrungen. Der Mieter war zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht zu Hause, fand sich aber während der Löscharbeiten dort ein. Durch die starke Verrußung entstand in der Brandwohnung ein Schaden von schätzungsweise 10.000 €. Die weiteren Bewohner des sechsgeschossigen Wohnhauses waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Rauch im Büro:
Vermutlich wegen eines technischen Defektes an einem elektrischen Gerät, gerieten am Abend des 16. Oktober 2010 in einem Büro, Akten in Brand. Der Brand ging mit einer massiven Rauchentwicklung einher. Um eine weitere die Rauchausbreitung ins Treppenhaus zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte der Feuerwehr einen Rauchvorhang ein. Mit einem C-Rohr war der Schwelbrand schnell abgelöscht. Die Bewohner des vierstöckigen Wohn- und Geschäftshauses waren nicht in Gefahr. Die extreme Verrauchung richtete einen
mehrere zehntausend Euro hohen Sachschaden an.
Vier Katzen gerettet
Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte am Vormittag des 17. Oktober 2010 im gegenüberliegenden Haus, in einer Wohnung im 2. Obergeschoss, einen Feuerschein und alarmierte die Feuerwehr. Der neben der Brandwohnung wohnende Neffe der Mieterin verschaffte den Einsatzkräften Zutritt. Da sich die Tante derzeit im Urlaub befindet ist er im Besitz des Wohnungsschlüssels. Wegen zwei eingeschalteter Herdplatten hatten sich Teile des Küchenmobiliars entzündet. Die brennende Einrichtung konnte schnell mit einem C-Rohr gelöscht werden. Vier, in der Wohnung lebende Katzen, waren vor dem Rauch in die anderen Räume geflüchtet. Sie konnten unversehrt von den Feuerwehrmännern gerettet, und dem Neffen übergeben werden. Den entstandenen Schaden schätzt die Feuerwehr auf 10.000 €. Ob die Stubentiger für das Unglück verantwortlich sind, ist derzeit unklar.
