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Wien: Gefährlicher Co-Stau in Tiefgarage bei Einkaufszentrumseröffnung

Wien: Nicht ohne Folgen ist am Samstag, 30. Oktober 2010, der Andrang bei der Wiedereröffnung des Donauzentrums in Wien-Donaustadt geblieben. In der Tiefgararage sammelte sich Kohlenmonoxid an. Die Feuerwehr musste ausrücken. Es gab keine Verletzten.

Es waren einfach zu viele Autos. Bei der Ausfahrt auf die Wintzingerodestraße aus der Tiefgarage im neuen Bauteil des Donauzentrums kam es zu einem Rückstau. Die Schlange der Autos reichte bis in die Tiefgarage zurück. Viele Lenker ließen die Motoren ihrer Autos laufen. Außerdem war laut Feuerwehr die Garagenlüftung zu schwach eingestellt. Es bildete sich im gesamten Garagenbereich eine stark überhöhte Kohlenmonoxidkonzentration.

Brandrauchentlüftung aktiviert: Die Feuerwehr rückte mit 56 Mann aus. Schon vor ihrem Eintreffen hatte Personal des Einkaufszentrums die dreigeschoßige Tiefgarage geräumt. Due Feuerwehr drehte die Belüftung der Garage hoch und aktivierte zusätzlich die Brandrauchentlüftung. Der Gehalt an Kohlenmonoxid in der Luft wurde gemessen, Stiegenhäuser und Parkdecks nach Personen durchsucht. Es konnten aber keine verletzten Menschen gefunden werden. Die Garage konnte schlussendlich wieder freigegeben werden.

Farb- und geruchloses Gas ist gefährlich: Kohlenmonoxid ist giftig. Das farb- und geruchlose Gas führt zu Vergiftungen, deren Anzeichen besonders im Anfangsstadium völlig unspezifisch sein können. Neben Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwächegefühl, Schwindel und Benommenheit können Brechreiz, Brustschmerzen oder auch Verwirrtheit zu den Krankheitsbildern zählen. Im schlimmsten Fall endet eine Vergiftung durch Kohlenmonoxid tödlich.

ORF Wien

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