Südtirol/Italien: 17-Jähriger mit Motorrad unter Bus eingeklemmt
Bozen (Südtirol): Zu einem schweren Unfall ist es zu Mittag des 6. November 2010 in Bozen gekommen. Dabei wurde ein Jugendlicher schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen 13 Uhr an der Kreuzung Cagliaristraße/Baristraße. Ersten Informationen zufolge wollte der Fahrer eines SASA-Stadtbusses von der Palermostraße in die Baristraße einbiegen, als er ein sich herannäherndes Motorrad übersah. Der Motorradfahrer, ein 17-jähriger Bozner, versuchte noch, vor dem Bus in Richtung Palermostraße vorbeizufahren. Er konnte allerdings nicht mehr ausweichen, sodass es zu einer Kollision kam.
Gesamter Körper unter dem Bus: Der 17-Jährige wurde von dem Stadtbus erfasst und kam zu Sturz. Er wurde unter den Bus geschleudert und dort mitsamt seines Yamaha-Motorrades eingeklemmt. Rotes und Weißes Kreuz, die Berufsfeuerwehr Bozen, Stadt- sowie Staatspolizei eilten sofort an den Unfallort. „Bei unserem Eintreffen war der ganze Körper des Jungen unter dem Bus eingeklemmt. Das Motorrad schaute zur Hälfte heraus“, so die Berufsfeuerwehr, die mit zwölf Mann im Einsatz stand, gegenüber STOL. Mit pneumatischen Hebekissen habe man dann den Bus angehoben und den Verletzten vorsichtig befreit.
Bei dem Unfall wurde der 17-jährige Bozner schwer verletzt. Er erlitt mehrere Knochenbrüche an den Extremitäten.
Eine Notärztin des Roten Kreuzes kümmerte sich um den Jugendlichen. Mit dem Rettungstransportwagen des Weißen Kreuzes wurde der Verletzte ins Krankenhaus von Bozen gefahren. Der 51-jährige Bozner Fahrer des Busses steht unter Schock. Auch er wurde ins Bozner Krankenhaus gebracht. Auch ein Insasse des Busses soll bei dem Unfall einen Schock erlitten haben.
Der Unfall erregte großes Aufsehen. Viele Schaulustige waren an den Unfallort gekommen. Erst die Stadtpolizei und die Staatspolizei konnten die Situation beruhigen und den Verkehr regeln. Gegen 14 Uhr konnte die Straße wieder freigeben werden.
