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Oö: FF Regau 2010 -> Unfälle werden mehr und komplizierter

Regau (Oö): Wenn „der Hut brennt“, holt man die Feuerwehr – egal, ob es im Wortsinn brennt oder ein anderer Notfall ihr Einschreiten dringend erforderlich macht. 240 Mal wurde die Freiwillige Feuerwehr Regau im Jahr 2010 zu Hilfe gerufen.

Das war weit mehr als an jedem zweiten Tag. Inklusive Ausbildung, Wartung und Instandhaltung der Gerätschaften, Jugendarbeit, Veranstaltungen u.a. kamen 2010 fast 14.000 Arbeitsstunden zusammen. „Das wäre die Arbeitszeit von 8,5 vollbeschäftigten Mitarbeitern für ein Jahr!“ rechnete Kommandant Ernst Staudinger bei der Vollversammlung der Wehr am 8. Jänner 2011 im Hotel Weinberg vor.

Dass die Zahl der Brände bei weitem von jener der so genannten „technischen Einsätze“ getoppt wird – die Relation in Regau war 40:200 – ist keine Novität. Allerdings werden die Unfälle – in Regau vor allem an der Bundesstraße 145 – immer mehr und komplizierter.
Hier kommt es der Wehr zugute, daß sie im vergangenen Sommer ein neues Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung in Betrieb nehmen konnte, das mit allen technischen Mitteln ausgerüstet ist, um effektvoll helfen und vor allem eingeklemmte Personen rasch bergen zu können.

Beeindruckt hat den Kommandanten der Feuerwehr Regau die Solidarität der Regauerinnen und Regauer, als es um die Finanzierung des neuen Fahrzeuges ging: „Wenn eine Anschaffung wie diese nötig ist, können wir uns sowohl auf die Betriebe als auch auf die BürgerInnen von Regau 100prozentig verlassen!“
Auch die statistische Auswertung der Homepage ist sehenswert; 199.834 Seitenzugriffe im Jahr 2010 zeigen, wie groß das Interesse und die Anteilnahme an der Arbeit der FF Regau sind.
Die Besucherzahl auf der Homepage ist somit um mehr als 80 % gestiegen.

Freiw. Feuerwehr Regau

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