Oö: ÖRHB und FF Steyr im Sucheinsatz
Steyr (Oö): Schon wieder Alarmierung für die ÖRHB O.ö., dieses Mal alarmierte die Polizei Steyr am 27. Jänner 2011 zu einem Sucheinsatz.
Ein erst 60-jähriger an Demenz erkrankter Mann war seit dem Nachmittag abgängig. 13 Hundeführer und 12 Helfer eilten zur Unterstützung. Für viele ÖRHB Hundeführer war es schon ein langer Tag, da es ja schon in den frühen Morgenstunden einen Einsatz in Haslach zu absolvieren galt, trotzdem waren wieder 13 Hundeführer und 12 Helfer zu Stelle als die Polizei Steyr um Unterstützung bat.

Ein 60-jähriger Mann war seit ca. 15.00 Uhr abgängig, wir wurden um ungefähr 19.00 Uhr, zeitgleich mit der FF-Steyr, welche ebenfalls mit 45 Mann an der groß angelegten Suchaktion teilnahm, alarmiert. Bis ca. 22.45 Uhr wurde das Gebiet rund um das Wohnhaus des Mannes in Klein aber Mein, einem Ortsteil von Steyr, intensiv abgesucht, leider ohne Erfolg.
Ein Hinweis aus der Bevölkerung brachte für die Helfer eine kurze Pause, da sich der Hinweis jedoch nicht erhärtete, wurde die Suche vorerst abgebrochen. Kurz nach dem Abrücken der Einsatzkräfte kam jedoch die erlösende Meldung, dass der Mann im ca. 35km entferntem Sierning wohlauf aufgegriffen wurde und zu seiner Familie zurück gebracht werden konnte.
Vielen Dank an die Polizei für die Alarmierung und die tolle Zusammenarbeit.

Kostenlose flächendeckende Hilfe
Die Österreichische Rettungshundebrigade hat es sich zur Aufgabe gemacht, Rettungshundeteams speziell zur Vermissten- und Verschüttetensuche auszubilden und diese sind unter der Notrufnummer 012 88 98 JEDERZEIT bereit, kostenlos vermisste Personen zu suchen. Nur bestens ausgebildete Rettungshunde gehen in den Einsatz!
Oberösterreichweit steht ein dichtes Netz an ehrenamtlich arbeitenden Rettungshundeführern mit ihren Hunden bereit, sodass im Notfall Tag und Nacht innerhalb kürzester Zeit Hunde zur Suche nach vermissten oder verschütteten Personen bereit stehen.
Polizei, Feuerwehr Rotes Kreuz und auch Privatpersonen können die ÖRHB anfordern.
