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Stmk: Feuerwehr-Landeswarnzentrale bald im Probebetrieb

Lebring (Stmk): Ende Februar 2011 nimmt die Feuerwehr-Leitzentrale in Lebring ihren Probebetrieb auf. Durch diese Koordinationsstelle sollen die Feuerwehren noch rascher alarmiert werden können. Anfang Mai wird Voitsberg als erster Bezirk angeschlossen.

Künftig geht jeder steirische Feuerwehr-Notruf in der Landesleitzentrale in Lebring ein. Die Zentrale ist rund um die Uhr besetzt. Ein großer Vorteil sei die neue Technik, Notrufe und Funksprüche könnten jetzt rascher und effizienter weitergeleitet werden, sagt Landesfeuerwehrkommandant Albert Kern. „Die Leute, die diesen Anruf entgegennehmen, sind speziell geschulte Mitarbeiter, die das beruflich machen. Durch ein elektronisches System wird die Effizienz, die Zuordnung des Einsatzes, des Einsatzortes und welche Kräfte benötigt werden, verbessert werden“, so Kern.

Bezirke folgen Schritt für Schritt: Zunächst muss noch die Technik fertig installiert werden. Anfang Mai startet der reguläre Betrieb, Voitsberg wird als erster Bezirk an das neue System angeschlossen. In den nächsten Monaten folgen dann Deutschlandsberg, Leibnitz, Radkersburg, Feldbach, Fürstenfeld und Murau.

Kern: Überzeugungsarbeit in den Bezirken: Anfangs war die Leitzentrale umstritten, viele Bezirke waren skeptisch. Mittlerweile sei die Kritik verstummt, so Kern: „Man muss überzeugen und wir haben diese Überzeugungsarbeit geleistet. Wir liefern etwas Hervorragendes und ich denke, wenn die einzelnen Bezirksfeuerwehrverbände das sehen, werden sie auch auf den Geschmack kommen.“
Fünf weitere Bezirke haben sich bereits gemeldet und wollen sich anschließen lassen.
Die Steiermark ist in Österreich das letzte Bundesland, das eine Feuerwehr-Leitzentrale einrichtet. Die Kosten dafür betragen mehr als vier Millionen Euro.

ORF Steiermark
Landes-Feuerwehrverband Steiermark

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