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Sbg: Mehr Feuerwehrärzte für die Einsatzkräfte

Salzburg: Das Salzburger Landesfeuerwehrkommando baut die Betreuung von Einsatzkräften durch eigene Feuerwehrärzte aus. Derzeit gibt es im Bundesland Salzburg 36 Feuerwehrmediziner, darunter ist eine Ärztin.

Ziel ist flächendeckende Versorgung
42 Unfälle mit Verletzten bei Feuerwehreinsätzen zeigt die Statistik für 2010. Um Kameraden bei Rettungseinsätzen, Bergemaßnahmen, Bränden oder Katastrophen medizinisch – und auch seelisch – besser versorgen zu können, soll die Zahl der Ärzte bei der Feuerwehr erhöht werden. Landesfeuerwehrkommandant Leo Winter betont, das Thema sei sehr wichtig: „Wir führen einen eigenen Feuerwehrmedizinischen Dienst ein.“ Angestrebt wird eine flächendeckende Versorgung durch Feuerwehrärzte. Für jede Feuerwehr im Bundesland Salzburg solle es künftig eine Ärztin oder einen Arzt geben: „Das ist ein großes Ziel. Ob wir es verwirklichen können, kann ich derzeit noch nicht sagen.“

Auch Ärzte ehrenamtlich unterwegs
Der Internist Sebastian Huber ist Leiter des neuen Feuerwehrmedzinischen Dienstes im Landesfeuerwehrverband: „Der Feuerwehrarzt ist primär der Betriebsarzt der Feuerwehr.“ Zu verdienen gibt es beim Einsatz nichts. Auch die Feuerwehrärzte rücken freiwillig aus, sagt Landeskommandant Winter: „Wie alle Mitglieder ehrenamtlich tätig sind, ist auch der Feuerwehrarzt ehrenamtlich tätig.“

Halbtägiges Kursmodul
Um einen zusätzlichen Anreiz für Ärzte im Feuerwehrdienst zu schaffen, wurde die Ausbildung optimiert. Interessenten müssen nicht mehr den dreitägigen Grundlehrgang absolvieren.
Es wurde dafür ein spezielles Ausbildungsmodul für künftige Feuerwehrärzte entwickelt, das einen halben Tag Kurs umfasst.

ORF Salzburg

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