USA: Feuerwehr in Texas kämpft gegen gewaltige Buschbrände
Dallas (USA): Das Land ist extrem trocken, immer wieder facht der Wind die Feuer an: Rettungskräfte in Texas bekämpfen eine Serie von Buschbränden. Zwei Menschen starben in den Flammen, ein Kleinflugzeug stürzte ab – und Regen ist nicht in Sicht.
Dallas – Texas erlebt eine der längsten Trockenperioden seiner Geschichte und im Westen des US-Bundesstaates ist eine Serie von Bränden ausgebrochen. Auf dem verdorrten Land breiten sich die Flammen per 19. April 2011 nahezu ungehindert aus. Bisher sind rund 2600 Quadratkilometer Fläche verbrannt. Dutzende Gebäude wurden zerstört – obwohl die Gegend dünn besiedelt ist.
Im Montague County nahe der Stadt Fort Worth starben zwei Menschen, weil der Wind drehte und die Flammen das Haus des Paares erfassten. Ein Kind wurde verletzt in eine Klinik in Dallas gebracht. Zwei weitere Tote gab es, als ein Kleinflugzeug nahe eines Brandherdes abstürzte. Die Passagiere hatten sich die Flammen aus der Luft ansehen wollen, berichtet der lokale TV-Sender KWTX. Die extremen Wetterverhältnisse erschweren den Rettungskräften die Brandbekämpfung. Immer wieder sorgen starke Windböen dafür, dass vermeintlich eingedämmte Feuer neu aufflammen. Erste Erfolge verzeichnen die Rettungskräfte durch den Einsatz von Gegenfeuern. Dabei werden Flächen gezielt abgebrannt, um unkontrollierten Bränden die Nahrung zu nehmen. Laut den lokalen Wettervorhersagen ist auch in den nächsten Tagen nicht mit Regen zu rechnen.
Der Spiegel (mit Bildern)
