Wien: Brand einer Werkstätte in Penzing
Wien-Penzing: Aus nicht nachvollziehbarer Ursache war es am 13. Mai 2011 zum Werkstättenbrand (Umbauarbeiten aller Art) innerhalb eines Wohnhauses gekommen.
Der Brand wurde durch das Rüstlöschfahrzeug „Penzing“ über den Innenhofzugang und das 1. Rüstlöschfahrzeug „Hernals“ über den Straßenzugang mittels jeweils einem Rohr unter Atemschutz bekämpft. Die Zugänglichkeit über den Innenhof wurde bereits durch den anwesenden Mieter der Werkstätte gewährleistet.
Das 1. Rüstlöschfahrzeug „Penzing“ verschaffte sich den straßenseitigen Zutritt durch einfaches nach oben Schieben eines Rollladens. Durch das Universallöschfahrzeug „Hernals“ wurden das zur Ordnungsnummer 130 gehörende Stiegenhaus (Wohnhausbereich) begangen, bis auf leichte Verrauchung keine Gefährdung feststellbar. Ebenfalls wurde im Anschluß das Stiegenhaus zur Ordnungsnummer 128 begangen, ebenfalls nur leichte Verrauchung feststellbar.
Zwecks Entlüftung des Werkstättenbereiches (ca. 20×10 Meter, Raumhöhe ca. 5 Meter) und des angrenzenden Verkaufslokales wurden der EHochleistungslüfter sowie der motorbetriebene Hochleistungslüfter der Drehleiter „Hernals“eingesetzt. Zwecks Schaffung einer Abluftöffnung mußten im Werkstättenbereich mehrere Glaselemente der Oberlichte eingeschlagen werden.
Ein zum Werkstättenbereich dazugehöriger Keller wurde kontrolliert, Verrauchung festgestellt und niemanden vorgefunden.
Zwecks Nachlöscharbeiten im Dachbereich (Glutnester) mußte die Dachhaut im Umfang von ca. 0,5×1 Meter mittels Motortrennsäge geöffnet werden.
Im Werkstättenbereich wurden mehrere vollgefüllte, ca. 30 Liter fassende, mit Diesel gefüllte Kunststoffbehältnisse vorgefunden, dem Mieter der Werkstätte im Beisein der Polizei aufgetragen, diese unverzüglich zu entsorgen.
