Sbg: 24 Stunden Tag der FJ Schwarzach
Schwarzach (Sbg): Der 4. Juni 2011 war für die Mitglieder der Feuerwehrjugend Schwarzach im Pongau ein lange erwarteter Tag, denn um 09:00 Uhr rückten sie mit sack und pack in das Feuerwehrhaus ein.
Der 24-Stunden-Tag konnte wieder einmal beginnen. Aufbau des Lagers im Schulungsraum, persönliche Ausrüstung überprüfen und Sicherheitsunterweisung durch den OFK standen als erstes auf den Plan.
Um 10:30 Uhr wurde die Feuerwehrjugend nun zum ersten Mal alarmiert. Grund dafür war ein „Brand“ im Bauhof der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau. Souverän meisterten die Jugendlichen diesen Einsatz wobei sie eine Zubringerleitung, einen HD-Angriff und mittels Wärmebildkamera eine vermisste Person finden mussten. Nachdem wider alles versorgt wurde war es Zeit für das Mittagessen. Dieses fand, wie die auch die Jahre zuvor, im Seniorenheim in Schwarzach statt. Auf diesem Weg möchten wir uns noch einmal für die ausgezeichnete Verköstigung bedanken!

Wieder im Feuerwehrhaus angekommen, wurde sich erst einmal den beiden Spieltischen gewidmet. Doch auch dieser Spaß war nur von kurzer Dauer, denn bald heulte die Handsirene der Jugendführer und Betreuer erneut auf. Eine Person war in die Salzach gefallen und die ÖWR bat uns um Hilfe. Auch hier möchten wir und noch einmal für die Mithilfe der ÖWR bedanken. Sichtlich begeistert vom fahren mit dem Boot, rückten schließlich alle wieder ein, denn die Person tauchte von selber wieder auf.

Im Feuerwehrhaus wurden die Jugendführer dann zu einer Partie Völkerball herausgefordert. Nicht nur die Jugendlichen sondern auch die etwas älteren Kinder waren mit Spaß bei der Sache. Sichtlich vom Spiel gekennzeichnet schlichen sich die Jugendführer vom Spiel damit sie um 17:00 Uhr den nächsten Einsatz alarmieren konnte. Brand in Goldegg-Weng. Die Feuerwehrjugend Goldegg brauchte unsere Unterstützung und mit vereinten Kräften konnte der Brand bezwungen werden.
Danach ließen beide Jugendwehren den Abend bei einer kleinen Grillfeier in Goldegg-Weng ausklingen. Wieder im F-Haus Schwarzach angekommen wurden die Fahrzeuge aufgerüstet und die Nachtruhe angetreten. Diese dauerte aber nicht lange, da um 01:30 Uhr der nächste Einsatzbefehl aufschlug.

Ein Fass mit einer unbekannten Flüssigkeit war am Bahnhof in Schwarzach umgekippt. Die Feuerwehrjugend sperrte das Gebiet, dichtete alle Kanäle in der nähe ab und stellte die Dichtheit des Fasses wieder her. Zurück im Feuerwehrhaus vielen alle hundemüde wieder ins Bett. Um 06:30 Uhr heulte erneut die Sirene und der nächste und auch letzte Einsatz anfiel. Eine Person war im Gebiet Hoflehen abgestürzt und musste mittels Korbtrage und Klettergeschirr gerettet werden. Auch diese Aufgabe meisterten die Jugendlichen ohne Probleme.

Nach der Aufrüstung der Fahrzeuge war es auch schon wieder 09:00 Uhr und die Jugendlichen wurden von den Eltern abgeholt, womit der Tag schließlich auch endete.
Zwar werden die Jugendlichen und auch ihre Betreuer zuhause todmüde ins Bett fallen, jedoch war es wieder ein Erlebnis für Jung und noch Jüngere.
