W: Elektroverteilerbrand rechtzeitig durch BMA entdeckt
Wien (W): Am 23. Juni 2011 ging um 14.51 Uhr in der Nachrichtenzentrale der BF Wien ein TUS-Alarm eines Objektes im 23. Wiener Gemeindebezirk ein.
Routinemäßig wurde der Einsatzort von der BF Wien angefahren und vor Ort ein tatsächliches Brandereignis festgestellt.
Die ankommende Gruppe (RLF/Sp) erhöhte nach einer Erkundung zur Brandmelderauslösung auf Kellerbrand, da der Kellerbereich und das Lokal teils stark verraucht waren. Als Erstmaßnahme wurde das Lokal geräumt und die Erkundung im Keller mit einem Rohr unter Atemschutz fortgesetzt. Dabei stellte sich heraus dass der Brand eines Elektroverteilers im Raum der Brandmelderzentrale ausgebrochen war.
Der Brand wurde vom RLF/Sp unter Einhaltung des notwendigen Sicherheitsabstandes weitgehend abgelöscht und nach Abschalten der NH Sicherungen durch Wienstrom endgültig abgelöscht. Gleichzeitig wurde vom RLF1/Lg das Lokal auf Personen durchsucht. Das RLF2/Lg stand als Rettunsgtrupp bereit. Der Keller wurde durch die beiden Hochleistungslüfter der DL/Lg entraucht.
Offensichtlich wurde die BMZ vom Brand in Mitleidenschaft gezogen, da eine Rückstellung nicht mehr möglich war. Die anwesende Vertreterin des gewerberechtlichen Geschäftsführer (Restaurantleiterin) wurde hingewiesen, dass der Betrieb des Lokals erst wieder nach vollständiger Inbetriebnahme der BMZ erfolgen darf. Bis dahin sind alle 20 Minuten Rundgänge durchzuführen. Weiters wurden unzulässige Lagerungen im Keller und im Heizraum vorgefunden.
