Oö: Jugend-Einsatzwochenende 2011 der Feuerwehr Braunau

Braunau (Oö): Vom 05.08.2011 bis 08.08.2011 fand das Jugend-Einsatzwochenende der Feuerwehr Braunau statt. Die Jugendlichen werden vom Jugendbetreuer und einigen Helfern rund um die Uhr betreut und beaufsichtigt. Während des Wochenendes wird …
… den Jugendlichen der Feuerwehralltag etwas näher gebracht – zum Beispiel werden diverse „Einsätze“ sowie Übungen abgehalten, um ein ausgeglichenes Programm bieten zu können.
Start war am Freitag um ca. 18 Uhr – die Teilnehmer wurden vor der Fahrzeughalle versammelt und vom Kommandanten Klaus Litzlbauer unterwiesen, wie das folgende Wochenende abläuft. Nach erfolgter Unterweisung standen ein Gruppenfoto auf der Drehleiter sowie ein Ausflug in luftige 30m Höhe am Programm. Nachdem die Jugendlichen wieder festen Boden unter den Füßen hatten, wurden sie einzeln fotografiert.

— Tag 1 —
Nach der Fotostunde und der Einführung in die Verhaltensregeln – mittlerweile war es zirka 19 Uhr – wurden die Jugendlichen von unserem Kameraden Peter Moritzer bekocht. Als alle satt waren und eine kleine Pause hinter sich hatten, wurde an der Übungswand der Rutschschlauch für die DL-K erklärt und natürlich auch getestet. Die Teilnehmer hatten sichtlich Spaß an der Rutschpartie vom zweiten Obergeschoß der Übungswand. Leider hatte das Wetter kein Verständnis für Kids, so begann es gegen 21 Uhr zu regnen. Also packten alle fleißig und tatkräftig mit an, um die verwendeten Gerätschaften wieder ins trockene Feuerwehrhaus zu bringen.
Da es mittlerweile kurz nach halb zehn Uhr war, wurden die Jugendlichen zur Körperpflege aufgefordert. Als alle umgezogen und in ihren Schlafsäcken waren, wurde es nach und nach leiser im Lehrsaal der FF Braunau. Die Betreuer trafen sich zu einer Abschlussbesprechung des ersten Tages und übernachteten im Anschluss daran ebenfalls im Fw-Haus.

„Zufällig“ wurde die Jugendgruppe der FF Braunau gegen zwei Uhr Nachts zu einem Brandmeldealarm in die Industriezeile alarmiert – jedoch stellte sich schon 200 m nach dem Feuerwehrhaus heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte – somit konnte nach einer kleinen Ehrenrunde im Kreisverkehr wieder in die Schlafsäcke zurückgekehrt werden.
— Tag 2 —
Am nächsten Morgen war um 07.00 Uhr Tagwache – Körperpflege stand abermals am Programm. Ab acht Uhr gab es dann das lang ersehnte Frühstück – Nutella, Brötchen, Kakao, … – alles was ein Kinderherz begehrt.
Nach dem Frühstück wurden die Autos besetzt und zur nächsten Übung ausgefahren. Diesmal galt es eine rund 100m lange „Ölspur“ mit Sägespänen zu binden. Da das Wetter letztendlich doch noch Verständnis zeigte, konnten nach der Übung alle wieder trocken ins Fw-Haus zurückkehren. Die Jugendlichen hatten nun bis 12 Uhr Zeit für sich. Mittag ging es in den Spisesaal des Krankenhaus Braunau, um die Jugendlichen zu verköstigen.

Am Nachmittag wurde mit den Jugendlichen eine kleine Funkübung abgehalten. Eine Gruppe hatte ein bereits gebautes Legohaus vor sich stehen und musste der anderen Gruppe über Funk die Bauanleitung dafür durchgeben – das Resultat konnte sich durchaus sehen lassen. Da der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen darf, wurden noch einige Durchgänge „Ich sehe was, was du nicht siehst“ gespielt.
Nachdem alle Teilnehmer am Funk waren, wurde der Beginn der Schnitzeljagd eingeleitet. Die Jugendlichen wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt und über Hinweise im Stadtgebiet von Braunau zum Minigolfplatz gelotst. Dort wurde in einer Runde Minigolf der Nachwuchsmeister im Golfen gefunden. Im Anschluss daran wurden die Jugendlichen wieder ins Zeughaus zurückgebracht, wo das Abendessen schon wartete – Grillwürstel, Kotlett, verschiedene Salate. Den Jugendlichen war die Freude regelrecht ins Gesicht geschrieben.

Nach der Stärkung vom Grill wurde es abermals heiß – am Bauhof brach Feuer aus. Die Braunauer Jugendgruppe rückte unverzüglich mit drei Fahrzeugen aus und konnte das Feuer rasch löschen.
Nach dem Einsatz am Bauhof wurden die Gerätschaften gereinigt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Nach der Rückkehr ins Zeughaus war – wie am Tag zuvor – Körperpflege angesagt. Nach der Körperpflege wurden die Jugendlichen wieder ihren Schlafsäcken überlassen. Die Betreuer übernachteten natürlich auch wieder im Zeughaus.

— Tag 3 —
Der dritte und letzte Tag startete analog dem zweiten – Körperpflege und Frühstück. Um 9 Uhr wurde die Mannschaft zum Parallelbewerb an der Mattig gefahren. Hier konnten die Jugendlichen ein letztes Mal in der Woche an den Gerätschaften Erfahrungen sammeln. Zum Mittagessen wurde die Mannschaft wieder ins Krankenhaus Braunau gefahren.
Um 14 Uhr war auch die Abschließende Besprechung zu Ende und die Kinder konnten Ihren Eltern wohlbehalten übergeben werden. Die Betreuer sowie die gesamte Feuerwehr Braunau bedanken sich bei den Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen!

Ebenfalls bedankt sich die Braunauer Wehr recht herzlich beim Krankenhaus Braunau für die Ausspeisung, beim Bauhof Braunau für die Übung sowie bei allen Mitwirkenden Betreuern und Helfern – ohne diesen Einsatz wäre Vieles nicht möglich gewesen.
