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Nö: Aufregung um betrunkenen Feuerwehr-Chef

Bezirk Tulln (Nö): Jener Feuerwehrkommandant aus dem Bezirk Tulln, der am Sonntag, 28. August 2011, in Asperhofen einen tödlichen Unfall mit zwei Promille verursacht hat, will seinen Posten behalten.

Das Landes-Feuerwehrkommando hat die Möglichkeit, den 31-jährigen Feuerwehrkommandanten zu suspendieren. Sofort seines Amtes entheben kann ihn nur seine eigene Ortsfeuerwehr, die ihn auch gewählt hat. Die steht aber hinter ihrem Chef. Der Tullner Bezirkskommandant bezeichnet den Unfall als Privatsache.

Fragwürdige Vorbildfunktion
Das Landesfeuerwehrkommando will erst einmal das anstehende Strafverfahren abwarten. Sollte dem 31-Jährigen schuldhaftes Verhalten nachgewiesen werden, droht ihm ein Disziplinarverfahren mit anschließender fünfjähriger Suspendierung. Seine Leitungsfunktion will der Unglückslenker trotz fragwürdiger Vorbildwirkung aber trotzdem nicht aufgeben. Wie es weiter geht weiß er zum jetztigen Zeitpunkt aber selbst nicht.

Feuerwehrkommandant fuhr auf Traktor auf
Es war auf der Heimfahrt vom St. Christophener Dorffest, als der 31-jährige Feuerwehrkommandant auf den Traktor eines 62-jährigen Bauern auffuhr.
Der Landwirt wurde dabei vom Sitz seines Fahrzeugs geschleudert und von einem nachfolgenden Auto überrollt und getötet.
Die Polizei stellte im Blut des Feuwehr-Chefs zwei Promille Alkohol fest. Besonders tragisch: Er und das Todesopfer haben kurz zuvor auf demselben Fest gefeiert.

ORF Niederösterreich

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