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Ktn: Einsatzübung -> Feuerwehr und Bezirk ohne Strom

Bezirk St. Veit an der Glan (Ktn): Bezirk St. Veit/Glan ohne Strom – reale Einsatzübung „Kommunikation und Notstromversorgung“ fordert alle Feuerwehren.

Bei schweren Unwettern mit Vermurungen, Überschwemmungen und Sturmbrüchen sind Stromausfälle garantiert. In diesem Fall sind die Feuerwehren im Bezirk St. Veit/Glan besonders gefordert. Die vorhandenen Gerätschaften und Mannschaften aller 47 freiwilligen Feuerwehren können aber nur dann effizient und effektiv eingesetzt werden, wenn eine Kommunikation mit der Bezirksalarm- und Warnzentrale möglich ist.

Erstmals wurde am Samstag, dem 1. Oktober 2011, von 08:00 bis 12:00 Uhr, im Vorfeld der Zivilschutzprobealarms, eine Realübung durch das Bezirksfeuerwehrkommando St. Veit/Glan organisiert, wobei alle Rüsthäuser bewusst vom KELAG Stromnetz getrennt und mit Notstromaggregaten der Feuerwehren versorgt wurden.

In 44 von 47 Rüsthäusern konnten die geforderten Licht-, Strom- und Kommunikationseinrichtungen entsprechend mit Notstromaggregaten versorgt werden. Über die Bezirksalarm- und Warnzentrale und den zuständigen Florianstationen wurde eine direkte Funkkommunikation mit verschiedenen realen Aufgabenstellungen mit allen 47 Feuerwehren abgewickelt. Unter anderem wurden bei allen Feuerwehren die Treibstoffvorräte erfasst. Im Ernstfall könnten alle Rüsthäuser mehr als sieben Tage mit den vorhandenen Treibstoffreserven versorgt werden.

Um in Katastrophenfall auch die Bevölkerung zu warnen, wurden auch die notstromversorgten Sirenen im gesamten Bezirk von der BAWZ St. Veit/Glan ausgelöst und getestet.
Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Ing. Egon Kaiser, MSc. und der Bezirksfunkbeauftragte BI Gerd Gradischnig zeigten sich mit dem Übungsverlauf zufrieden – Ihr Resümee: „Auch wenn im gesamten Bezirk der Strom ausfällt sind alle Feuerwehren Einsatzfähig. Die getätigten Investitionen in die Notstromversorgungsanalgen haben sich ausgezahlt und zur Sicherheit der Bevölkerung beigetragen. Die aus der Übung aufgezeigten Problematiken wie z.B. die fehlende bzw. zu schwache Notstromversorgung von einzelnen Sirenenanalagen und Rüsthäusern wird in den nächsten Wochen gelöst.“

Kärntner Feuerwehren

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