Brand

Nö: Dreimal Riesenglück! – Beinahe-Katastrophe beim „Reserlmarkt

Neulengbach (Nö): Am Dienstag, dem 18. Oktober 2011, wurde im Ortszentrum von Neulengbach der jährliche „Reserlmarkt“ abgehalten. Bei dieser traditionsreichen Veranstaltung verwandelt sich der gesamte Ortskern …

… in einen riesigen Markt mit hunderten Standeln. Es gibt zu kaufen, was das Herz begehrt, dementsprechend groß ist auch der Publikumsandrang bei dieser beliebten Veranstaltung. Heuer passierte das, was der örtlichen Feuerwehr schon seit Jahren als Schreckgespenst vor Augen steht: Es brach ein Brand aus.

Brandursache war der fahrlässige Umgang mit einer leicht brennbaren Flüssigkeit. Beim unsachgemäßen Nachtanken eines der zahlreichen Stromaggregate entzündeten sich Benzindämpfe, schlagartig stand das Aggregat in hellen Flammen. Nur durch drei glückliche Umstände kam es nicht zu einer Katastrophe.

Glücksfall Nummer 1: Der Brand brach gegen Ende der Veranstaltung aus, die unmittelbar neben dem Brandherd befindlichen Marktstände waren bereits abgebaut, so konnte sich der Brand nicht sofort ausbreiten.

Glücksfall Nummer 2: In unmittelbarer Nähe der Brandausbruchsstelle befanden sich zufällig einige Mitglieder der Feuerwehr Neulengbach-Stadt, die blitzschnell reagierten und sofort mit Lösch- und Sicherungsmaßnahmen begannen, sodass der Brand rasch unter Kontrolle war.

Glücksfall Nummer 3: Nur wegen der bereits teilweise abgebauten Marktstände konnte die Feuerwehr zum Brandort überhaupt zufahren.

Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn dieser Brand zur Hauptbetriebszeit in oder neben einem der Marktstandeln ausgebrochen wäre. Die Stände sind dicht aneinander gebaut und voll mit brennbaren Waren. Viele der Marktfahrer lagern Gasflaschen oder Benzinkanister für die Beheizung oder Beleuchtung in ihren Ständen. Das alles sind die besten Voraussetzungen für eine rasche Brandausbreitung und die Entstehung eines Großbrandes. Neulengbach ist noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen.

Freiw. Feuerwehr Neulengbach

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