Sbg: Dachstuhlbrand im Zentrum von Zell am See erfordert langen Einsatz
Zell am See (Sbg): Zu einem gefährlichen Großbrand kam es am 31.10.2011 im eng verbauten Stadtzentrum von Zell am See. In einem 3-geschoßigen Wohn und Geschäftsgebäude brach gegen 11 Uhr vormittags im Dachgeschoß ein Brand aus, der binnen Minuten den gesamten Dachstuhl des Hauses erfasste.
.Das direkt angebaute Gebäude der Bezirkshauptmannschaft Zell am See konnte in letzter Sekunde von den über 230 eingesetzten Einsatzkräften von 9 Feuerwehren gerettet werden. Eine Brandmauer zwischen den beiden Gebäuden konnte den Brand aufhalten.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Zell am See wurde vom Einsatzleiter umgehend Alarmstufe 2 ausgelöst, bei der die Freiwilligen Feuerwehren Bruck und Maishofen hinzualarmiert wurden. Im Laufe des Einsatzes müssen die Feuerwehren aus Kaprun, Piesendorf, Mittersill, Uttendorf und Saalfelden alarmiert werden, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen.

Mit einem Spezialkran musst das Blechdach entfernt werden, um an den Brand heranzukommen. Dies erwies sich in den engen Gassen der Stadt Zell am See als enorme Herausforderung für die eingesetzten Feuerwehren.
Freiw. Feuerwehr Bruck an der Glocknerstraße
ORF-Beitrag:
Eine Dachgeschoßwohnung im Zentrum von Zell am See (Pinzgau) ist am Montag, dem 31. Oktober 2011, völlig ausgebrannt. Als die Feuerwehr gegen 10.50 Uhr eintraf, stand auch schon der Dachstuhl des Mehrparteienhauses in Flammen.
„Der Brand ist mitten im Ortszentrum, und die Dachgeschoßwohnung ist ausgebrannt, und das hat auf den Dachstuhl übergegriffen. Von allen Seiten wird versucht, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Wir machen jetzt das Dach auf. Es sind auch Atemschutztrupps im Haus. Aber es ist eine enorme Rauchentwicklung“, schilderte Feuerwehrkommandant Gerhard Blassnigg.

„Außerdem ist es auch sehr schwierig, zum Brand zu kommen, da die Gassen rundherum sehr eng sind. Wir mussten bereits mehrere Gebäude räumen, weil die Rauchentwicklung so stark ist“, so Blassnigg weiter. Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. Die Brandursache war vorerst nicht bekannt. Feuerwehrleute mussten die Schmiedeeisentüre zur Dachgeschoßwohnung aufbrechen, weil niemand zu Hause war. „Wir haben noch zusätzlich vier Feuerwehren alarmiert, damit wir genug Atemschutztrupps zur Verfügung haben“, sagte der Feuerwehrkommandant.
An den Löscharbeiten in der Kirchengasse Nummer zwei beteiligten sich rund 100 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Zell am See, Kaprun, Bruck, Maishofen und Piesendorf.
