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Indien: 15 Tote bei Feuer bei Transsexuellen-Treffen in Neu Delhi

Neu Delhi (Indien): Über 2000 Transsexuelle und Transvestiten hatten sich in Neu Dehli zu einem Kongress mit Feierlichkeiten und Gebeten versammelt. Ein verheerendes Feuer führte dort zu 15 Toten und über 30 Verletzten.

Wie die Polizei am Montag, 21. November 2011, mitteilte, brach das Feuer am Sonntagabend im Osten der Hauptstadt Neu Delhi aus, wo sich Tausende Eunuchen in großen Zelten zu einem landesweiten Kongress versammelt hatten. Mehrere Zelte brannten vollständig aus. Nach Angaben der Rettungskräfte wurden 14 verkohlte Leichen aus den Zelten geborgen, ein weiteres Opfer starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Augenzeugen berichteten von einem Flammen-Inferno. „Wir servierten Aktivisten aus Haryana gerade Tee, als das Zelt über unseren Köpfen in Flammen aufging“, sagte der Kongressteilnehmer Swapna Kumari der Zeitung „Hindustan Times“.
Nach Polizeiangaben war vermutlich ein Kurzschluss für den Brand verantwortlich. Die Regierung in Delhi prüft zudem Vorwürfe, wonach die Kongress-Organisatoren keine Genehmigung von der Feuerwehr hatten. Für die dreitägige Veranstaltung waren mehr als 2000 Transsexuelle aus Indien, Nepal und Bangladesch nach Neu Delhi gekommen. In Indien werden sowohl Transvestiten als auch Transsexuelle, die häufig als ein drittes Geschlecht angesehen werden, als Eunuchen bezeichnet.

Focus.de

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