Medien / Fotografen

Vbg: Diskussion über Feuerwehr-Kooperation

Vorarlberg: Die Vorarlberger Grünen fordern eine Diskussion über eine verstärkte Zusammenarbeit der Vorarlberger Feuerwehren. Sie haben dazu eine Anfrage an Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) gestellt.

Auslöser für die Diskussion war der Bürgermeister von Zwischenwasser, Josef Mathis (ÖVP), der eine stärkere Kooperation der Feuerwehren gefordert hat. Beim Landesfeuerwehrverband heißt es dazu: „Zusammenarbeit ja, Zusammenlegung nein. “

Zusammenlegen würden Alarmierungszeit verlängern: 145 Feuerwehren gibt es in den 96 Vorarlberger Gemeinden. Wenn es nach Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter geht, soll das auch so bleiben. Kooperationen zwischen den Feuerwehren gebe es bereits viele. Zusammenschlüsse würden aber die Alarmierungszeit verlängern und dadurch Menschenleben gefährden.

Zusammenschluss der Feuerwehren Au und Rehmen: Beispiele aus Deutschland hätten auch gezeigt, das der Personalstand bei gemeindeübergreifenden Zusammenlegungen stark zurückgehe. Selbst die sechs Feuerwehren der Stadt Feldkirch seien nachweisbar sinnvoll, sagte Vetter. Somit dürfte auch in absehbarer Zeit die 1.700 Einwohner-Gemeinde Au im Bregenzerwald einen einsamen Rekord in Voralberg halten: Dort wurden 1992 die Feuerwehren von Au und Rehmen zusammengelegt.
1989 wurde der Zusammenschluss der beiden Feuerwehren Au und Au-Rehmen mit 47 zu 20 Stimmen von den dortigen Feuerwehrleuten beschlossen. Die Feuerwehr Au-Rehmen wurde daher 1992 aufgelöst. Die zusammengelegte Feuerwehr zog ins neu errichtete Vereinhaus ein.

Kooperationen bei größeren Einsätzen: Kooperationen zwischen den Feuerwehren gibt es immer wieder bei größeren Einsätzen. Zudem werde das Feuerwehrhaus oft auch von anderen Organisationen – wie etwa der Bergrettung oder dem Bauhof der Gemeinde genutzt. In einigen Gemeinden wird auch bei der Pflege der Geräte zusammen gearbeitet.

ORF Vorarlberg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert