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Deutschland: Teure Feuerwehrbeschimpfung -> 10.000 Euro Strafe verhängt

Kissing (Deutschland): Einen Strafbefehl über knapp 10000 Euro bekommt demnächst ein Radler zugestellt. Der Mann hatte im August 2011 einen Feuerwehrler beschimpft, …

… als dieser an der Kreisstraße zwischen Kissing und Mering nach einem Unfall eine Sperrung einrichtete. Und das gleich zweifach: einmal auf der Hinfahrt und einmal auf dem Rückweg.

Ein Strafbefehl reichte dafür nach Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht mehr aus. Deshalb landete der Fall vor dem Aichacher Amtsgericht. Zum Prozess erschien dort nun weder der Geschädigte, der sich krankheitsbedingt entschuldigen ließ, noch der Angeklagte. Darum erfolgte der Richterspruch von Dennis Ogul schließlich in Abwesenheit beider Parteien. Der Richter entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft, wegen Beleidigung in zwei Fällen eine Geldstrafe von 240 Tagessätzen zu je 40 Euro zu verhängen.

Die Zahlung von insgesamt also 9600 Euro ist eine saftige Quittung für eine Beleidigung. Allerdings spielte für Ogul natürlich die Tatsache eine Rolle, dass der Angeklagte den Feuerwehrler im Einsatz gleich zweimal beleidigt hatte. Für den Angeklagten besteht die Möglichkeit, gegen den Strafbefehl Einspruch einzulegen.

Augsburger Allgemeine

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