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Oö: Feuerwehren des Bezirkes Linz-Land legen eindrucksvolle Bilanz 2011

Bezirk Linz-Land (Oö): Mit 4.213 Einsätzen (1.104 Brandeinsätze und 3.109 technische Hilfeleistungen) war das Feuerwehrjahr 2011 für die Feuerwehren des Bezirkes Linz-Land wieder eine Herausforderung, die es zu bewältigen galt.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Einsätze um rund 3 Prozent. Mehr als 37.500 Einsatzstunden wurden von den aktiven Feuerwehrmänner und -frauen dafür aufgewendet.

Um den von der Bevölkerung geforderten Sicherheitslevel sicherzustellen, wurden für Einsätze, Ausbildung und Verwaltung in Summe 249.502 Stunden aufgewendet. Umgerechnet ergibt das pro aktivem Feuerwehrmitglied durchschnittlich 106 Stunden oder 3 Arbeits-/Urlaubswochen, die für die Allgemeinheit unentgeltlich geleistet wurden. „Wer im Bezirk Linz-Land über die Sicherheit spricht, spricht über diese Leistungen von ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen, die sich selbstlos in den Dienst der Öffentlichkeit stellen und ihren Teil zum Funktionieren unserer Gesellschaft beitragen“, sagt Bezirks Feuerwehrkommandant Ing. Wolfgang Lehner.

Personell sind die Feuerwehren im Bezirk gut aufgestellt. Insgesamt stehen für die ehrenamtliche Hilfe in den 41 Freiwilligen Feuerwehren und 4 Betriebsfeuerwehren 2.347 Frauen und Männer rund um die Uhr bereit. Auch wenn nicht auf den ersten Blick in dieser Statistik ersichtlich: sämtliche Abgänge von aktiven Feuerwehrmitgliedern in die „Feuerwehrpension“ sowie Austritte aus den Feuerwehren konnten durch Überstellungen von Jungfeuerwehrmitgliedern in den Aktivstand mehr als ausgeglichen werden. Lehner: „Trotzdem die Feuerwehren in Konkurrenz zu anderen Organisationen stehen, die ebenfalls um die Jugend buhlen, hilft uns unser extrem hohes Ansehen, jungen, engagierten Nachwuchs für die Feuerwehr gewinnen zu können!“ Die Freiwilligen Feuerwehren wurden nicht umsonst im Vorjahr erneut mit dem Pegasus-Award ausgezeichnet, schenken doch 97 von 100 ÖsterreicherInnen den freiwilligen Helfern ihr Vertrauen.

Aufgaben gleichmäßig verteilen und Leistungen optimieren
Gerade durch die ständig steigenden Aufgaben und Anforderungen an die Feuerwehren wird vor allem bei den größeren Feuerwehreinheiten die freiwillige Hilfe zunehmends ein Belastungs- und Kapazitätsproblem. Durch den Aufgabenbereich der Sonderdienste sowie über den Wirkungsbereich der einzelnen Feuerwehr hinaus reichenden Stützpunktaufgaben sind die Feuerwehren erheblich gefordert. „Wir haben es im Bezirk geschafft, diese Sonderaufgaben so zu organisieren, dass die Last gleichmäßigen verteilt wird“, erklärt Lehner.
So wurden in den vergangenen Jahren etliche Stützpunktaufgaben zwischen den Feuerwehren neu verteilt. Seit dem Vorjahr nimmt die FF Axberg die Aufgaben des Höhenrettung- und Höhensicherungsstützpunktes wahr, die Aufgaben des Strahlenmessdienstes wurden von der FF Enns an die FF Kronstorf übertragen. „Diese Verteilungen sind möglich, weil wir auf neue Kapazitäten zugreifen können und in den vergangenen Jahren durch intensive und zielgerichtete Ausbildung auch keinen Qualitätsverlust haben werden“, sagt Lehner.

Bezirks-Feuerwehrkommando Linz-Land

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