Oö: Wissenstest im Bezirk Ried im Innkreis
St. Martin (Oö): Zum 30igsten Mal wurde am 17. März 2012 der Wissenstest für die Jugendfeuerwehrmitglieder im Bezirk abgehalten.
Bei dieser Veranstaltung nahmen insgesamt 297 Jungfeuerwehrmitglieder daran Teil, darunter auch Jungfeuerwehrmitglieder aus dem benachbarten Bayern.

Im Jahr 1983 wurde ein Meilenstein für den Wissenstest in der Jugendfeuerwehrausbildung in ganz Oberösterreich gesetzt. Seither wurde jährlich ein Wissenstest organisiert und erfolgreich durchgeführt. Dadurch nahm auch die theoretische Ausbildung einen sehr großen Stellenwert in den einzelnen Feuerwehren ein. So mancher der damals in der Jugendfeuerwehr aktiv war, ist heute im Feuerwehrkommando oder auch als Feuerwehrkommandant tätig.

Die Winterpause wurde von den Jungfeuerwehrmitgliedern und deren Jugendbetreuern für die Vorbereitung auf den Wissenstest in den Stufen Bronze, Silber und Gold hervorragend genutzt.

Die Jungfeuerwehrmitglieder wurden viele Stunden in folgenden Sach- und Wissensgebieten bestens vorbereitet und geschult.
a) Allgemeinwissen
b) Dienstgrade
c) Wasserführende Armaturen
d) Kleinlöschgeräte
e) Vorbeugender Brandschutz
f) Seilknoten
g) Nachrichtenübermittlung
h) Verkehrserziehung
i) Erste Hilfe
j) Orientierung im Gelände
k) Gefährliche Stoffe

Nach dem Überreichen der Abzeichen an den Gruppenkommandanten bedankte sich Bezirksfeuerwehrkommandant, BR Fritz Prenningerr, bei den Jungfeuerwehrmitgliedern für die ausgezeichnet erbrachten Leistungen und wünschte ihnen für die heurige Bewerbssaison viel Glück, reichlich an Energie sowie genügend Ausdauer bei den Übungen.

Darum sind unsere Jugendbetreuer durch Gespräche, Verständnis und viel Zeitaufwand immer wieder um den Nachwuchs bemüht, um die Zukunft der Feuerwehren zu sichern.
Obwohl dies in unserer hektischen und stressigen Zeit nicht immer ganz leicht ist und vor allem die Jugendlichen genug an anderen Freizeitbeschäftigungen zur Auswahl haben, zeigen „Gott sei Dank“, viele unserer Jugendlichen, großes Interesse an einer Aufnahme in ihren Heimatfeuerwehren.
