Technisch

D: Arbeiter bis zur Schulter in einer Baugrube verschüttet

Stuttgart (D): Mehrere Männer hatten am 29. April 2012 an der Außenwand eines Wohnhauses ca. 2 m tief abgegraben, damit eine Drainage-Leitung verlegt werden kann.

Plötzlich brach der Graben auf ca. 3 m Breite ein. Dabei wurde ein Mann bis zur Schulter unter Lehmboden verschüttet. Er wurde durch die Erdmassen an die Wand gedrückt und war dem Ersticken nahe. Er konnte durch die Anwesenden nicht alleine befreit werden.

Die zur Hilfe gerufene Feuerwehr übernahm sofort das Ausgraben des Verschütteten. Parallel dazu wurde er durch die Rettungsdienstkräfte und die Notärztin medizinisch versorgt. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Während die Retter auf engstem Raum gruben, mussten weitere Feuerwehrangehörige den Grabenrand gegen nachrutschendes Erdreich sichern.

Nach einer Stunde schweißtreibender Arbeit war der Mann aus seiner Zwangslage befreit. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Tübinger Spezialklinik geflogen.

Im Einsatz standen:
Kräfte Berufsfeuerwehr:
16 Einsatzkräfte der Feuerwache 5 Filder und der Einsatzleitdienst

Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Freiwillige Feuerwehrabteilung Vaihingen mit 23 Einsatzkräften

Kräfte Rettungsdienst:
Rettungswagen, Notarzt-Einsatzfahrzeug, Rettungshubschrauber, Einsatzführer Rettungsdienst

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert