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Sbg: Feuerwehren müssen um Kinder werben

Salzburg: Vor allem in größeren Gemeinden ist es für Feuerwehren nicht leicht, Nachwuchs zu finden. Deshalb müssen sie sich Einiges einfallen lassen, um den Kindern und Jugendlichen die Freiwillige Helfertätigkeit schmackhaft zu machen.

Die Freiwillige Feuerwehr Obertrum (Flachgau) ist ein Positivbeispiel: Sie hat 18 Jugendliche in Ausbildung – ungewöhnlich viele. Denn in Obertrum ist die Feuerwehr sehr engagiert, bei Ausflügen Volks- und Hauptschülern das „Abenteuer Feuerwehr“ zu demonstrieren. Und so verfolgen die Mitschüler gespannt, wie sich ihr Klassenkamerad an der Bergeschere beim Aufschneiden eines Autos versucht. Vor allem die Buben sind fasziniert.

Alle Schüler möchten ausprobieren, wie es sich anfühlt, von Feuerwehrleute in Sicherheit gebracht zu werden: „Am Anfang hat man noch ein bisschen Angst. Dann ist es lustig, wenn man herunterkommt – man hat ein Freiheitsgefühl“, sagt Severin Keidel.

„Jugendbetreuer gehen aktiv in die Schulen“
Solche Vorführungen machen bei den Schülern Eindruck: „Das Erfolgsgeheimnis ist, dass die Feuerwehr Obertrum relativ aktiv ist und unsere Jugendbetreuer in die Schulen gehen, um zu schauen, dass wir wieder Jugendliche zur Feuerwehr bekommen“, sagt Ortsfeuerwehrkommandant Kurt Neumayr.

„Es ist uns wichtig, die Freiwilligkeit im Vordergrund zu halten, weil wir nur dann die finanzielle Belastung für die Gemeinde möglichst nieder halten können. Wir können es uns nicht leisten, diese vielen Stunden, die hier ehrenamtlich gearbeitet werden, zu bezahlen“, sagt Bürgermeister Simon Wallner (ÖVP).

ORF Salzburg

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