Nö: „Wo ist die Sau?“ Ein entkommenes Schwein hält einen Ort auf Trab

Kirchberg a.P. (Nö): Ein Naturschwein, an das Leben in Freiheit gewöhnt, ein wahrer Spitzensportler und schnell wie ein Hund. Ein derartiges Tier hält derzeit einen ganzen Ort -samt Feuerwehr- in Niederösterreich in Atem.
Seit etwa einer Woche „geistert“ ein Schwein durch den idyllischen Ort Kirchberg an der Pielach in Niederösterreich. Das Tier, bei dem es sich um ein wahrhaft athletisches „Trupolje“ Schwein handelt und ursprünglich für eine Geburtstagsfeier gedacht war, entkam am Weg zu seinem Schlachter. Seither suchen ein ganzer Ort, ein Fleischhauer und sogar die Feuerwehr nach dem vermissten Tier. Ein Nebenerwerbsbauer war es, der es dem Schlachter anlässlich seiner Geburtstagsfeier zur weiteren Verarbeitung überlassen wollte. Allein: Das Schweinderl hatte wohl anderes vor und verschwand. Versuche, es einzufangen, waren zwecklos: Das Schwein war stets schneller.

Nachdem das Schwein partout seinem Ende entgehen wollte und auch nicht mehr auffindbar war, wurde die örtliche Feuerwehr zu Rate gezogen. Mit acht Mann und zwei Fahrzeugen begann die fieberhafte Suche nach der „Geburtstags-Sau“.
Nach eineinhalb Stunden das ernüchternde Ergebnis: „Wir müssen abbrechen, die Sau hat einen erheblichen Geländevorteil. Es versteckt sich im Feld und wartet, bis wir weg sind!“, heißt es seitens der Feuerwehr. Abends, so erzählt man, soll das Schweinchen ein beschauliches Plätzchen an der Pielach zur Entspannung besuchen – und bei drohender Gefahr durch den Fluss ans andere Ufer schwimmen.
In diesem Sinne: Gut Oink!
Um dem Schwein eine faire Chance zu geben und nicht erkannt zu werden, wurde von der Redaktion selbstverständlich ein Symbolfoto verwendet, das -zur Sicherheit- unkenntlich gemacht wurde!
