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90 Prozent der Österreicher kennen wichtigste Notrufnummern

Österreich: Rund 90 Prozent der Österreicher haben die wichtigsten Notrufnummern – von Rettung, Polizei und Feuerwehr – im Kopf oder haben sie griffbereit. Durchaus zurecht, denn jeder Dritte erlebte schon einmal eine Notlage, in der rasche Hilfe gefragt war.

Das ist das am Dienstag, 25. September 2012, veröffentlichte Ergebnis einer Umfrage, die das Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS im Sommer bei 1.020 repräsentativ für die Bevölkerung ausgewählten Personen über 16 Jahren durchgeführt hat.

Nicht so firm sind die Österreicher, wenn es darum geht, einen Pannennotruf an ÖAMTC oder ARBÖ abzusetzen oder einen diensthabenden Arzt zu kontaktieren. Deren Telefonnummern haben nur rund 25 Prozent parat. Den Apothekennotdienst können nur elf Prozent problemlos rufen, einen Tierarzt neun Prozent. Noch weniger wissen, wie man zum Zahnarztnotdienst, der Bergrettung, dem Gasnotruf, der Telefonseelsorge oder der Wasserrettung gelangt. Am Ende des Wissensregisters steht der Frauennotruf, der nur für zwei Prozent sofort abrufbar ist.

Großer Erfolg bei Rettungsaktionen: Schon jeder dritte Befragte erlebte bereits einmal einen Notfall, in dem schnelle Hilfe benötigt wurde: Bei 20 Prozent betraf die kritische Situation andere Menschen. Zehn Prozent waren selbst betroffen. Drei Prozent waren sowohl mit einer persönlichen Notlage konfrontiert als auch mit einer in ihrem Nahbereich. In den allermeisten Fällen (60 Prozent) war der Anlass ein gesundheitliches Problem. 17 Prozent brauchten Hilfe wegen eines Verkehrsunfalles. Bei neun Prozent war die Ursache eine körperliche Bedrohung, bei acht Prozent ein Haushaltsunfall, bei je zwei Prozent ein Einbruch oder ein Brand.

Die eingeleiteten Rettungsaktionen waren von großem Erfolg gekrönt. 92 Prozent der Betroffenen erklärten, die angeforderte Hilfe kam rechtzeitig und war wirksam. Nur sechs Prozent verwiesen auf vergebliche oder misslungene Bemühungen.

Der Standard

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