Technisch

D: Massiver Ammoniakaustritt in der Eiswelt Stuttgart

Stuttgart (D): Am 27. September 2012 um 08.35 Uhr kam es in der Eiswelt im Stuttgarter Ortsteil Degerloch zu einenm massiven Austritt von Ammoniak.

Update von 15.35 Uhr

Der Austritt konnte mittlerweile von der Feuerwehr gestoppt werden. Ein entsprechender Absperrbereich wurde eingerichtet, teilweise Gebäude, darunter ein Kindergarten wurden geräumt, die Personen außerhalb des Absperrbereiches verbracht. Dort werden sie durch Einsatzkräfte betreut. Es gibt keine Verletzten.

Der Einsatz ist noch nicht abgeschlossen ein Abschlussbericht erfolgt nach der Beendigung der Arbeiten!

Update 15.35 Uhr

Bei der Eiswelt kam es heute morgen um ca. 08:30 Uhr zu einem massiven Austritt von Ammoniak. Durch die Integrierte Leitstelle wurden umgehend Einsatzkräfte von Feuerwehr Rettungsdienst und Landespolizei an die Einsatzstelle beordert.

Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Evakuierung der umliegenden Gebäude, u.a. ein Kindergarten, der sich in unmittelbarer Nähe zur Eiswelt befindet, wurde geräumt. Durch die ebenfalls alarmierte Landespolizei wurden die umliegenden Straßen weiträumig abgesperrt und eine Radiowarnung eingeleitet.

Zwei verletzte Mitarbeiter der Eiswelt wurden durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Abklärung in eine Klinik verbracht. Die Kinder aus dem oben genannten Kindergarten wurden gesammelt und durch den Rettungsdienst aus dem Gefahrenbereich zu eine in der Nähe befindlichen Kirche transportiert. Dort wurden dann die Kinder bis zur Abholung durch ihre Eltern betreut. Desweiteren konnte in der Nachbarschaft ein Hund durch die Feuerwehr aus dem Gefahrenbereich gerettet werden.

Zwischenzeitlich gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr den Ammoniakaustritt unter Chemiekalien-Vollschutzanzügen zu stoppen.

Derzeit werden mit zwei Großlüftern die Hallen belüftet und das Ammoniak durch Wassersprühnebel im Freien gebunden.

An mehreren Stellen werden durch die Feuerwehr permanent Messungen der Ammoniakkonzentration durchgeführt.

Einsatzkräfte vor Ort:
Feuerwehr: 127 Kräfte mit 36 Fahrzeugen
Rettungsdienst: 16 Kräfte mit 9 Fahrzeugen
Polizei: 58 Kräfte mit 33 Fahrzeugen und 1 Polizeihubschrauber

Dauer der weiteren Maßnahmen ca. 3,5 Stunden

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