Brand

Nö: 5. Tag nach dem Brandausbruch: Wieder 8 Stunden bei Silobrand

Ebergassing (Nö): Kaum eine Verschnaufpause gab es für die ortsansässige Feuerwehr Ebergssing. Nach dem Brandausbruch am Samstag in der Früh, hat neben den Feuerwehrkräften auch eine Fachfirma das Löschen des Silobrandes durch Inertisieren mit Stickstoff die Arbeiten aufgenommen, welche bis dato noch immer andauern.

Auf Grund der langwierigen Löscharbeiten stand neben der Feuerwehr Ebergassing auch noch 15 weitere Feuerwehren im Einsatz.

Heute, Mittwoch, 17. Oktober 2012, wurde neben dem Inertisieren, auch mit dem Lösen und Räumen des durch dem Brand verklumten Materiales in der Silozelle begonnen. Hierfür wurde mit einer Fachfirma an der Spitze des Silos eine Wasser – Hochdruck – Reinigungsanlage installiert. Da die CO Werte im oberen Bereich der Silozenne teilweise noch über 400ppm betrugen, wurde der Aufbau der Spülanlage durch die Feuerwehr mit schwerem Atemschutz durchgeführt.

Zusätzlich konnte eine statische Beeintächtigung der Silozelle nicht ausgeschlossen werden. Daher wurde zum Verteilen der Statischenlasten ein Holzkonstruktion auf der Spitze des Silos aufgebaut. Das Material wurde mit einem Karn durch die Fenster gehoben und dann unter schwerem Atemschutz zusammengebaut. Nach der Hochdruckreinigung der Silozelle wurde das verbrannte und teilweise noch klosende Material über eine Ausbringöffnung am Boden der Silozelle ausgeräumt und mit einem Spezialsauger entfernt.

Einsatzfacts
heute im Einatz: Ebergassing, BTF Intier Eybl und Himberg

im Wechseleinsatz seit Samstag
16 Feuerwehren: Ebergassing, Gramatneusiedl, Wienerherberg, Schwadorf, Moosbrunn, Maria Lanzendorf, Götzendorf, Pischelsdorf, Schwechat, Rauchenwarth, Velm, Fischamend, BTF Intier Eybl, Zwölfaxing, Lanzendorf und Himberg

FF Himberg

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