Brand

Deutschland: Neuerlich Großeinsatz bei Brand in Krankenhaus in Herdecke

Herdecke (Deutschland): Am Montagabend, 17. Juni 2013, brannte es erneut auf der Station 4 A/B des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke. In einer Spülmaschine war es zu einem Schwelbrand gekommen. Verletzt wurde niemand.

Gegen 21:46 Uhr wurden die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr durch die automatische Brandmeldeanlage des Krankenhauses alarmiert. Bei der Erkundung der ersten Einsatzkräfte entdeckten die eine Verrauchung auf der Station. Aufgrund des enormen Gefahrenpotentials bei einem Brand im Krankenhaus wurde umgehend Vollalarm mit Sirene ausgelöst. Ein Trupp unter Atemschutz lokalisierte schließlich den Brandherd in der Spülmaschine. Das Feuer war aufgrund des zügigen Eingreifens schnell gelöscht. Die Brandstelle wurde im Anschluss mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Neben zwei Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Herdecke war auch der Rettungsdienst rund 45 Minuten im Einsatz. Die Kriminalpolizei nahm vor Ort Ermittlungen zur Brandursache auf.

Stichwort Sirenenalarm: Die Sirene wird in den Ruhrstädten bei Einsätzen mit großem Gefahrenpotential genutzt, um zum Beispiel auch die Kameraden zu erreichen, die mit ihren Piepsern grade im „Funkloch“ stecken. Leider kommt es immer wieder vor, dass Bürger sich bei der Feuerwehr über die Sirene beschweren. Sie sei zu laut, sie könnten nicht schlafen. „Wenn wir über die Sirene alarmiert werden, ist es vielleicht grade der Fall, dass Menschen in Lebensgefahr sind. Es ist sicher ärgerlich für den einzelnen Bürger, wenn er dadurch geweckt wird, aber in Anbetracht der Situation ist das wohl zu ertragen.“, erklärt ein Sprecher der Feuerwehr. „Dass es in letzter Zeit leider häufiger zu solchen Einsätzen kommt, ist bedauerlich. Wir könnten darauf auch gerne verzichten.“, so der Sprecher weiter. „Wir bitten da einfach um Verständnis!“

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