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Deutschland: Höhere Aufwandsentschädigung für freiw. Feuerwehrleute

Schemmerhofen (Deutschland): In Österreich arbeiten freiwillige Feuerwehrleute für sich selbst zum Nulltarif. Offensichtlich in Deutschland oft nicht mehr ganz selbstverständlich bzw. sind dort und da bereits Maßnahmen notwendig, Freiwillige für den Feuerwehrdienst zu gewinnen …

Zudem erhält jeder Feuerwehrangehörige drei statt zwei Euro für jede Übung, jedoch nur bis maximal zwölf Übungen pro Jahr. Die Sätze waren seit fast zehn Jahren nicht mehr verändert worden. „Es war jetzt einfach mal nötig, dass wir das anpassen“, sagte Bürgermeister Eugen Engler. Der Gemeinderat schloss sich dieser Sicht einmütig an.

Für Aus- und Fortbildungen gibt es unverändert 46 Euro pro Lehrgangstag und Kopf. All diese Sätze gelten für die gesamte Gemeinde. Neu ist, dass die zusätzlichen Entschädigungen für Funktionsträger künftig zwischen Hauptort und Teilort differenziert werden. Als Grund wird angeführt, dass die Feuerwehr Schemmerhofen bei allen Einsätzen ausrückt. Die Teilortswehren sind seltener gefordert und können aufgrund ihrer geringeren Mannschaftsstärke tagsüber alleine keine Einsatzbereitschaft gewährleisten. So erhält der Kommandant der Feuerwehr Schemmerhofen pauschal 150 Euro pro Jahr zusätzlich, die Kommandanten der Teilortswehren 120 Euro pro Jahr (bisher alle 102 Euro). Die Stellvertreter erhalten in Schemmerhofen 75 Euro und in den Teilorten 60 Euro pro Jahr (bisher keine gesonderte Entschädigung). Jeder Gerätewart erhält in Schemmerhofen 250 Euro, in den Teiloretn 160 Euro pro Jahr (bisher alle 153 Euro). Der Leiter der Jugendfeuerwehr der Gesamtgemeinde erhält 100 Euro, sein Stellvertreter 50 Euro pro Jahr (bisher keine Entschädigung).

Nimmt man die Einsatz- und Übungshäufigkeit vergangener Jahre als Grundlage, erhöhen sich die Kosten für die Gemeinde um rund 4700 Euro jährlich. Dabei ist aber noch nicht berücksichtigt, dass die Gemeinde einen Teil der Kosten bei den Verursachern zurückholen kann. Effektiv werde die Gemeinde geringer belastet, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Schwäbische.de

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