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Deutschland: Feuerwehr grub fünf Stunden lang nach Hund im Fuchsbau

Baunatal (Deutschland): Seit Samstagmorgen, 24. November 2012, um 9.30 Uhr versuchten Feuerwehrleute im Baunataler Ortsteil Hertingshausen einen Hund aus einem Fuchsbau zu retten. Der Hund war seiner Halterin um 7.30 Uhr am Ortsrand ausgebüchst und steckte seitdem in dem Bau fest.

Kurz nach 14.30 Uhr wurde das Tier gefunden – es war wohlauf. Seine Besitzerin Heike Ewald-Lange war überglücklich.

Über fünf Stunden gruben 20 Feuerwehrleute der Feuerwehren der Ortsteile Hertingshausen, Altenritte und Altenbauna nach dem Tier. Mithilfe einer Kamera, die normalerweise beim Kanalbau zum Einsatz kommt, konnten die Einsatzkräfte die Position des zweieinhalbjährigen Foxterrier-Mischlings Henrik feststellen.
Um zu verhindern, dass der Bau einstürzt und das Tier begraben wird, konnten die Feuerwehrleute nur sehr behutsam beim Graben vorgehen. Über zehn Kubikmeter Erde wurden am Bachbett des Pilgerbachs ausgehoben, an dessen Ufer der Fuchsbau liegt. „Einen solchen Einsatz haben wir noch nie erlebt“, sagte Nikolai Dippel, Ortsgruppenführen der Feuerwehr Kirchbauna.
Um das unterkühlte und dehydrierte Tier nach seiner Bergung zu versorgen, waren eine Wärmedecke und Kochsalzlösung vor Ort. Auch ein Tierarzt stand auf Abruf bereit.

HNA.de

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