Schweiz: Serie von Kellerbränden hält Züricher Feuerwehr in Atem
Zürich (Schweiz): In der Stadt Zürich hat eine Serie von Kellerbränden in der Nacht die Feuerwehr beschäftigt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Sie schließt nicht aus, dass zwischen den fünf Bränden ein Zusammenhang besteht.
Bei den fünf Kellerbränden in Zürich mussten sechs Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Die erste Meldung über einen Brand ging am Freitag, 23.11.2012, kurz vor 21 Uhr bei der Polizei ein. Eine Person meldete Rauch aus einer Liegenschaft in der Nähe des Albisriederplatzes im Zürcher Stadtkreis 4. Das Haus musste evakuiert werden. Sechs Bewohner kamen wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital.
Weitere Brände in der Nähe: Bis kurz vor 23 Uhr brannte es rund um den Albisriederplatz in drei weiteren Kellern. Die Brände in den Kreisen 3 und 4 konnten aber rasch gelöscht werden. Verletzt wurde hier niemand.
Am frühen Samstag kurz vor vier Uhr wurde ein Kellerbrand an der Langstrasse im Kreis 4 gemeldet. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten mehrere Personen das Haus vorübergehend verlassen. Verletzte gab es ebenfalls nicht.
Auch Container in Brand gesteckt: Zusätzlich zu diesen Kellerbränden gab es noch drei Containerbrände, wie Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi sagte. Aufgrund der vorgefundenen Situationen und des Spurenbildes gehen Detektive der Stadtpolizei sowie der Brandermittler der Kantonspolizei Zürich von Brandstiftung aus. Die Polizei schliesst auch einen Zusammenhang zwischen den Bränden nicht aus.
