Deutschland: Feuerwehr rettet leblosen Mann aus der Donau
Neu-Ulm (D): In einer dramatischen Rettungsaktion hat die Feuerwehr am Donnerstag, 14. Februar 2013, einen noch unbekannten etwa 70-jährigen Mann aus der eiskalten Donau gezogen. Zeugen hatten gegen 15.30 Uhr Alarm geschlagen.
Der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 22 konnte die Person schließlich nahe des Hotels Maritim ausmachen. Inzwischen waren die Feuerwehren aus Neu-Ulm und Ulm, die Polizei, die Wasserwacht und die DLRG mit einem Großaufgebot an beiden Flussufern auf Höhe der Barfüßer-Brauerei eingetroffen. Der Neu-Ulmer Stadtbrandinspektor Rainer Daumann leitete den Einsatz. Mit einem Motorboot gelangten Kräfte der Feuerwehr Neu-Ulm zu der leblosen Person, zogen diese aus den eisigen Fluten und brachte sie auf Höhe der Paulstraße ans Ufer. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem bekleideten und völlig durchnässten Mann um einen etwa 70-Jährigen handelt. Den bereits wartenden Notärzten gelang es, den stark unterkühlten Unbekannten wiederzubeleben. Mit dem Krankenwagen wurde er in die Universitätsklinik auf dem Ulmer Eselsberg gebracht. Nähere Angaben zum Alter oder zur Identität des Geretteten machten die Behörden zunächst nicht. Wie der Mann in den gestern mit nur rund 2,4 Grad lebensgefährlich kalten Fluss geriet, ist derzeit noch unbekannt. Die Außentemperatur betrug zum Zeitpunkt der Rettungsaktion sechs Grad Minus. In derart kalten Wassertemperaturen kann ein Mensch – je nach Gesundheit – nur kurze Zeit überleben. In der Uniklinik Eselsberg kämpften die Ärzte um das Leben des Mannes. Über seinen Zustand gab es am Abend keine Auskünfte.
